Meierhof’s Blick von den Alpen

Glückliche Kühe auf saftigen Weiden

Von Stalkern und Zensoren 25.03.2009

Gespeichert unter: Christian Schertz, Zensur — meierhof @ 8:25

Du Helmut, schau mal hier, sagte meine Kuh:

Rolf Schälike, Betreiber der bekannten Buskeismus-Seite wäre ein Stalker . Das meint zumindest das Landgericht Berlin, das einem Antrag auf einstweilige Verfügung statt gab und Schälike verbot, einen Berliner Anwalt zu beleidigen, ihm nachzustellen, unwahr über ihn zu schreiben und in irgendeiner Form mit ihm in Kontakt zu treten. Auf Grund der letzten Berichterstattung auf buskeismus dürfte es sich beim Antragsteller um den Berliner Medienanwalt Schertz handeln.

Das Amtsgericht Charlottenburg hatte zunächst den Antrag abgewiesen, eine Beschwerde beim Landgericht Berlin war dann erfolgreich. „Die permanenten Veröffentlichungen über den Antragsteller auf der Internetseite des Antragsgegners www.buskeismus.de, das Zusenden von Grußkarten und Emails – zuletzt am 25.02.2009 – stellen nach dem glaubhaften Vortrag des Antragstellers eine unzumutbare Belästigung und ein wiederholtes Nachstellen im Sinne des § 1 Abs.2 Ziff. 2 b) des Gewaltschutzgesetztes dar, ohne dass dieses Verhalten durch berechtigte Interessen des Antragsgegners gerechtfertigt wäre“, schreibt das Gericht in seiner Urteilsbegründung.

Abgesehen davon, dass die angesprochene Weihnachtskarte und jene eMail eher ein Friedensangebot darstellen als eine Belästigung, dreht das Berliner Landgericht den Sachverhalt einfach um und macht den Täter zum Opfer. Denn eigentlich ist Rolf Schälike ein Opfer von nachhaltigem Anwaltsstalking. Anwalt Scherz überzieht den kritischen Gerichtsreporter mit einer Vielzahl von Klagen, die alle nur ein Ziel verfolgen, jenen unbequemen Kritiker zum Verstummen zu bringen. Denn meist geht es bei den Streitpunkten nicht um wesentliche Dinge, sondern eher um Kleinigkeiten, die man auch mit einem Anruf oder eMail hätte aus der Welt schaffen können.

Für Rolf Schälike ist die Auseinandersetzung mit jenem Anwalt eine teure Angelegenheit, während letzterer die Sache sicher als betriebliche Unkosten abrechnen kann. Das stellt schon einen Nachteil des aktuellen Presserechts dar. Das Gewaltschutzgesetz wurde erlassen, um Menschen vor aggressiven Partnern oder Stalkern zu schützen. Dass ein Gericht aber einem Gerichtsreporter auf dieser Basis seine Tätigkeit verbieten will, stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit dar, der hoffentlich bald von einem höheren Gericht kassiert werden wird.

Das gibt’s doch net, sagte ich da zu meiner Kuh. Doch, sagte meine Kuh, in Deutschland schon.

 

Gestatten: Schertz, Christian Schertz 26.12.2008

Gespeichert unter: Christian Schertz — meierhof @ 5:20

„Du, Helmut“, sagt meine Kuh zu mir. „Lies mal diese Weihnachtsgeschichte:“

Lasst mich rein in den Sumpf!

Vorlesung eines angesehenen Anwalts

am 13. Tag des Offenen Wortes – Fachhochschule ….

von Rolf Schälike – 22.12.2008

Meine Damen und Herren,

heute im Jubiläumsjahr, dem fünften Jahr Ihrer zweiwöchigen „Offenes Wort“ – Tage erhielt ich die Ehre, Ihnen, den auserlesenen Studenten darzulegen, wie ich mich darum bemühe, in die Gesellschaft der sich im Sumpf wälzenden deutschlandweit bekannten kriminellen Anwälten aufgenommen zu werden. Ich möchte deren Führer werden, weltweit.

Zunächst Mal zu Klarstellung: „Gutmenschen“, „Idealisten“, „Intellektuelle“, sind diese aus Versehen durch die Kontrollen in den Vorlesungssaal geschlüpft, könne sich die Ohren zuhalten. Für Euch ist es verlorene Zeit und vergebene Mühe, praktische und wirksame Hilfe zu erhalten. Mit meinen Sicherheitskräften möchte ich mich wegen Euch nicht anlegen. Zu unbedeutend diese verlogene Stunde. Ihr dreht durch, seht mich als einen Kranken, als Psychopathen, als Schwein, Betrüger und Menschenverderber an. Ihr begreift nicht, dass wir es sind, die die Welt vorantreiben und bestimmen, wie und wo der Hase läuft.

Ihr „Gutmenschen“, „Idealisten“ und „Intellektuelle“ dürft sitzen bleiben – da bin ich stärker als meine Vorredner – Ihr dürft Euch sogar Notizen machen, ich werde am Schluss der Verlesung jedes Wort bestätigen, für fünf Euro je Wort, versteht sich, und zuzüglich der Mehrwertsteuer, die ich nicht abrechne, weil Ihr noch keine Unternehmer seid. Wer eine Quittung haben will, möchte den Saal doch jetzt schon verlassen.

Ihr erhaltet alle die Chance, nicht unterzugehen als Vollidioten mit Euren Glauben an das Gute.

Ich bin ein gefürchteter Anwalt, manche bezeichnen mich als Zensurguru. Das ist falsch. Gurus sind Lehrer, in der Umgangssprache Leithammel oder Rattenfänger. Ich bin weder Lehrer, obwohl ich doziere. Das mache ich aber nur des Geldes wegen und der Beschaffung von Mandanten. Meinen Studenten gaukle ich das meiste vor, das sehe ich nicht an als Lehre. Dass ich kein Hammel bin, erkennt Ihr selber. Sehe ich aus wie ein Hammel? Leiten möchte ich niemanden. Euch auch nicht. Am liebsten sehe ich Euch vor Gericht als meine Antragsgegner und Beklagten, welche vehement mit mir vor Gericht streiten mit viel Geld in der Tasche, bei Euch in dem Safe Eurer Väter. Ratten habe ich zwar gern, diese stinken so angenehm, sind dafür klug, ähneln mir sogar äußerlich mit ihrem grauen Fell. Was würde ich nicht alles hergeben, mit einem solchen Fell selbst befallen zu sein. Ich fange keine Ratten, ich setzen diese aus und freue mich, wen andere kreischen, sich fürchten vor diesen lieben Wesen. Wer mich als Zensurguru bezeichnet, liegt also falsch, versteht nichts vom Leben. Ich wichse, und lass es an mir abgleiten.

Jetzt zum Thema: Ich verstehe wenig von Computern, noch weniger vom Internet. Ich weiß nicht, was eine Maus ist, geschweige denn wie im Internet das Archivieren funktioniert. Das überlasse ich meinen jüngeren Mitarbeitern. Meine Angriffe gegen die Unbelehrbaren basieren auf den alten Traditionen. Meine Mandanten kommen aus den Künstlerkreisen, es sind deutschland- sogar weltweit bekannte kaputte Typen. Auch Wirtschaftsmanager vertrete ich. Das hat seine Vorteile. Ich verdiene gut, bin bekannt und kann stolzieren wir ein Gockel. Die Nachteile überwiegen leider. Ich bin nicht einer von denen. Ich gehöre zum Sumpf. Das ist meine Bestimmung. Die meisten meiner Mandanten sind zwar auch Betrüger aus der Wirtschaft oder Selbstdarsteller im Fernsehen und Film. Sie arbeiten und kämpfen für ihr öffentliches verlogenes Bild und fürchten nichts mehr als die Wahrheit. Sie möchten nicht als Schurken in der Öffentlichkeit dastehen. Ich bin da anders, mich stört es nicht, was die anderen über mich denken. Ich möchte in den Sumpf, und werde das auch schaffen. Da gehöre ich hin

Es gibt gute Vorbilder unter den Anwälten, die sind im Sumpf bekannter. Sie schaffen sich Gegner und greifen diese neuerdings mit DDOS Attacken an. Ich weiß zwar auch nicht, was das bedeutet, aber als Betrüger verurteilter weiter zu stänkern, ist geil, geiler als das Spielen mit der geilsten Frau.

Die greifen mit DDOS-Attacken an, und behaupten das Gegenteil, sie werden angegriffen. Ich kann vor Neid platzen. Das, was ich altmodisch tue mit meinen Abmahnungen, auch hundertfachen gegen alle Buchhändler und Antiquare, mit falschen Vorträgen und Geschrei samt Beleidigungen vor Gericht, ist nichts gegen diese moderne Barbarei.

Das ganze Internet lacht über denen Sumpf. Über mich lachen nur angesehene Journalisten, in seriösen Zeitungen geht man mit mir vorsichtig um. Das ist mir zu wenig. Ich bin pervers, das reicht mir nicht. Ich möchte weltweit ausgelacht werden. Das macht mich heiß.

Ich möchte zur Staatsanwaltschaft laufen und mich als Opfer der DDOS-Attacken stellen, obwohl ich selbst im Netz der Angreifern rectus spiritus sein möchte.

Ich halte „Verleumdung“, „böswillige Falschbeschuldigung“ für die richtigen Begriffe, mit denen ich angegriffen werde, kehre diese aber um mit meinen juristischen Erfahrungen und werde aus dem Sumpf heraus obsiegen. Meine Anwaltskammer wird mich nicht verraten, denn dem Grunde nach, bin ich nicht allein. Die meisten möchten in den Sumpf und sind schon drin. Bloß öffentlich dazu zu stehen und sich zu präsentieren, haben nicht alle drauf.

Ich bin Rechtsanwalt, sollen die anderen lachen.

Wenn ich mich als „Opfer“ darstelle, und mich der Lächerlichkeit und Verlogenheit preisgebe, dann fühle ich mich gekitzelt und gelobt. Ich möchte lernen, bei meinen Kollegen, die das Internet beherrschen und nutzen, so wie ich die verstaubte Justiz.

Die sind seit Jahrzehnten eine Handvoll Krimineller, seit 2005 eingeschossen auf einen Typen, der sie anprangert auf seine web-Sites www.IT-xxxxx.de und www.rxxxxxx.org. Auch ich habe mich eingeschossen auf einen Justizkritiker, der will die Welt verbessern, ein Idiot, wie wir es alle wissen.

Was sind meine Waffen: Verleumdungen, Beleidigungen, Betrug, Lügen vor Gerichten, falsche Versicherungen an Eides statt, auch Drohungen. Bis jetzt beschränkt auf die juristische Öffentlichkeit, in Blogs oute ich mich noch nicht. Das möchte ich lernen, au, au, au, wird das schön, wenn ich keinen Ruf mehr zu verlieren habe.

Auf die Staatsanwaltschaften in den deutschen Städten ist Verlass, die nehmen meine Angriffe auf die leichte Schulter, man darf immer dreister werden.

Mit DDOS-Attacken sind neuen Wege aufgezeigt gegenüber Personen, denen man mit meinen altmodischen Bemühungen wirtschaftlich nicht beikommt. Ich belüge Landgerichte in Berlin, Hamburg, Köln und München und anderswo. Drohe mit Strafanzeigen, wissend, dass man damit nicht weiter kommt. Vielleicht erwischt es mich einmal. Dann bin ich bewiesenerweise im Sumpf und habe öffentlich mein Ziel erreicht. Das wird mich aufbauen und der Beginn zu absoluten Enthemmung sein.

Wenn meine Gegner meinen, ich gehöre ins Gefängnis, dann irren sie sich. Meine Vorbilder auf dem modernen Feld des Internets sind alle frei.

Sind durch meine Attacken auch Dritte betroffen, so gehört das zu meinem Geschäft. Es ist wie mit den Geiseln. Selber schuld, dass sie nicht auf meiner Seite standen oder nicht genug gegen meine Gegner unternommen haben.

Meine Gegner wehren sich, sie springen von einen Host auf den anderen. Ich lese, sie sind „Hostingnomaden“ Auch bei diesem Wort weiß ich nicht, was es bedeutet, aber zum Vorbild nehme ich mir diese Halunken, die leben mit der Zeit.

Die web-Site des Gegners steht unter Beschuss. Klingt doch gut. Ich darf jemanden beschießen, brauche keinen Bundestagsmandat dazu. Ist das geil, bloß Mist, dass ich nicht selbst und meine jungen Kollegen darauf gekommen sind.

Dass meine Daten bei einer DDOS-Attacke gesammelt werden können, juckt mich nicht. Als unabhängiges Organ der Rechtspflege bin ich dagegen geschützt, und weiß, wie ich mich zu verhalten habe mit den aufsässigen Staatsanwälten.

Ich möchte auch zum so bekannten Serienabmahner und Hassblogger werden, und werde das sogar öffentlich einräumen. Darin liegt die Stärke meines Sumpfes.

Schreibt man mir: „Herr Oberguru der Zensuranwälte, Ihr Blog störte scheinbar viele! Wenn er jetzt erstmal blockiert ist, dann ist das wohl kein Kollateralschaden, wie Sie meinen, sondern eine „Kollateralwohltat,“ dann werde ich vor Freude an die Decke springen angesichts der geschenkten Möglichkeit zu klagen. Die Massen weiß ich hinter mir.

Ich werde im Blog antworten: „Ja, so sind sie, die Gutmenschen!“ und mir vor Lachen in die Hosen machen. Meine Frau kann dann die Hosen waschen, sie wartet schon gierig drauf auf den Uringeruch.

Werde ich bedroht mit den Sätzen „Die Staatsanwaltschaft in Berlin prüft derzeit, welche geeigneten Maßnahmen gegen den von mir benannten Verursacher – gemeint bin ich – ergriffen werden können.“ dann geht mir einer ab ob dieser Dummheit. Was versteht der Typ von unserem Rechtssystem?

Ich werde im Namen der Staatsanwaltschaft antworten und deren Pressesprecher spielen, denn wie die denken und handeln, weiß ich am besten, ich kann es sogar bestimmen.

Habe ich Mist im Internet verpasst und möchte das löschen, dann organisiere ich eigene DDOS-Attacken auf meine Seiten, und weg sind die Beweise. Den Angriff zur Beweisvernichtung kann ich leicht meinem ausgewähltem Gegner ankreiden.

Ich werde in den Foren rumheulen, mir gute Namen gebender „crailing“ oder. „starnacht“

Wer meint, ich missbrauche meinen Anwaltsberuf, der irrt, und versteht nicht von unserem Rechtsstaat. Ich bin zwar ein Abmahngauner, und meine Verhaltensweisen werden sehr genau beobachtet, aber ich möchte in den Sumpf, da bin ich geschützter als unter den heutigen meinen Mandanten, den Superganoven. Zu kompliziert für mich. Niemand kann mir was. Da ist meine Entdeckung, mein Know How.

Ich verleumde und beleidige, ich handle strafbar und zeige ein strafwürdiges Verhalten. Na und ihr Gutmenschen, was seid naiv? Was versteht ihr vom Leben, von der ewigen Hast, dem Versteckspiel, dem Hässlichsein und dem Sich daran Ergötzen.

Ich bin fett und unangenehm, meine Mandanten ekeln sich vor mir. Gereicht mir alles zum Vorteil, denn meine Mandanten möchten nicht, dass die anderen erfahren, wer sie vertritt. Ich habe damit Mitstreiter, starke Leute in den Medien und in der Wirtschaft. Mir fehlen noch Geheimdienstler und Richter. Anwälte vertrete ich schon. Sind zwar auch Psychopathen wie ich, aber wir zusammen sind unschlagbare Kampfmaschinen im Sumpf der deutschen Gerechtigkeit und Justiz. Wer möchte besser sein? Geht und gibt es nicht.

Ganz heimlich unterstützen mich ein halbes Dutzend Mörder mit ihrem Anwalt, einen Doktor wie ich. Wir nutzen die gleichen Gesetze, die gleichen Richter, die gleichen Tricks. Verlieren wir, dann sind es unsere Mandanten, die uns nicht ausreichend Material geliefert haben oder eben die beschissenen Richter, die unsere Höhen und Tiefen noch nicht erreicht haben.

Manche halten mich für dumm. Wir wissen alle, dass Dummheit nicht verboten ist, und dass die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln ernten. Daran halten ich mich. Versucht es auch.

Meine Vorbilder aus dem Sumpf arrangieren Verbrecherfressen und jagen ihren Gegnern Angst und Furcht ein. Das werde ich auch noch lernen müssen, mich im Verbrecherkreisen wohl zu fühlen, wie manch unserer Politiker. Dann bin ich schon bald am tiefsten im Sumpf versackt und noch geschützter.

Werde ich und meine Freunde als kriminelles Pack gesehen, dann stört es mich nicht. Die sollen schreiben, was sie wollen. Für mich wird das zu einer Gelddruckmaschine nach Belieben und Bedarf. Dann gibt es nicht weniger, sondern mehr Prozesse, zwar auch mehr über mich zu lesen, aber ich bin im tiefsten Sumpf, tiefer geht es nicht mehr für uns Anwälte. Der Staat hat mein Segen.

Ich mahne ab im Presserecht, auch massenweise nicht nur die Verlage, sondern auch, wie ich schon vortrug, alle Buchhändler und Antiquare. Da bin ich jedoch noch Anfänger. Meine Mandanten, das muss ich betonen, haben ein Image zu verlieren. Das schränkt mich ein. Besser sind die sich im Sumpf wälzenden Advokaten. Die mahnen ab für unbekannte und selbst versumpftes Pack mit unverschämt, mit – bla, la, bla – ich meine, unverschämt hohen Kostenansatz bei Ebay wegen fehlender Auszeichnungen an irgendwelchen Klamotten, die anderen wegen Bildern aus Nachschlagwerken für das Fressen, Saufen, Lieben und sonstige Genüsse. Sumpf im Sumpf mit Sumpf versumpft. Da möchte ich hin. Da bin ich sicher.

Dass die Abmahnungen wortgleich sind, ist meine Stärke. Die faulen Richten können ihre Urteile kopieren. Wir sitzen ja im gleichen Boot und haben zusammen studiert, gelernt, wie man andere bescheißt.

Keinesfalls Streitwerte unter 20.000 Euro ansetzen. Das wäre fatal und unernst. So schafft man’s nicht zum Sumpf. Die wahren Umsätze meiner Gegner spielen keine Rolle, zahlen müssen die so und so.

Der Eindruck, dass meine Abmahnungen lediglich dazu dienen, „Abmahnganoven“ ein gutes Einkommen zu verschaffen, muss erst Mal bewiesen werden. Ist dieser bewiesen, dann muss auch Recht gesprochen werden. Für uns im Sumpf gibt es nur Siege bei den versumpften Richtern. Das müsst Ihr auch verstehen.

Die Verlierer nennen sich Opfer, dass ich nicht lache. Sie werden aufgerufen, sich zu vereinen, da lache ich noch mehr. Die sind doch die Gelackmeierten, die wollen nicht in die Öffentlichkeit und wissen nichts von dem kollegialem Zusammenhalt unter uns Juristen.

Meine Mandanten sollen Firmen gründen, dann habe ich es leichter. Die Großen machen es mir vor. Ich will aber in den Sumpf, die Öffentlichkeit nicht scheuen, nichts zu verlieren an meinem Ruf, ist meine Richtschnur, mein Stern, der mich führt hinab, hinab in die Gosse.

Genug für heute.

Wer möchte die Beweis, für fünf Euro das Wort?

Es meldet sich niemand. Zugelernt haben alle.

„Pfui, wo hast Du denn dieses ekelige Märchen her?“ fragte ich meine Kuh. „Das ist ja schlimmer als Bukowski. Du glaubst doch nicht wirklich, dass da auch nur ein Wort von wahr ist.“

„Ja“, sagte meine Kuh, „diese Weihnachtsgeschichte habe ich hier bei Eurodiva gefunden. Aber kaum war das Märchen da veröffentlicht, da war es auch schon wieder weg. Da hat sich bestimmt jemand in einem Spiegel gesehen.“

„Nein, meine liebe Kuh, in dem Text kann sich nun wirklich niemand erkannt haben. So eine eklige Geschichte kann nur die Phantasie gebären. Darin kann sich niemand erkannt haben. Und wenn, dann wird er sich das garantiert nicht anmerken lassen.“

„Das sagst Du so. Ich hätte ja auch nie gedacht, dass nun schon Weihnachtsmärchen verschwinden“, sagte meine Kuh, „aber da wo vorher die ekelige Geschichte stand, gibt es nun eine einstweilige Verfügung vom Rechtsanwalt Christian Schertz zu bestaunen.“

Da habe ich resigniert: „Oh, Gott, ich hätte nie gedacht, dass solch ein Anwalt so tief sinken kann.“

 

Martin Klockzin „komplett rehabilitiert“ 26.08.2008

Gespeichert unter: Uncategorized — meierhof @ 12:05

„Du Helmut“, sagte meine Kuh neulich zu mir, „ich möchte nach Sachsen“. Das erstaunte mich und so antwortete ich: „Was

willst Du denn da, hier sind die Berge doch viel schöner?“ „Schau“, meinte meine Kuh, „in Sachsen funktioniert der

Rechtsstaat so gut wie nirgends sonst auf der Welt. Schau Dir zum Beispiel Martin Klockzin an. Da gab es so

manche Verschwörungstheorie im bösen Internet:

– Person

Dr. Martin Klockzin, geboren so um 1960, ist ein deutscher promovierter Jurist.
– Familie

Aus dem Stern vom 22.06.2007 geht hervor, dass Martin Klockzin verheiratet ist und aus der Passage „seine Empörung im

Büro, nachdem ihm sein Schwager angeblich mit einer Anzeige droht, weil Martin dessen Tochter im Urlaub zu nahe

gekommen sei“ geht hervor, dass es anscheinend auch einen Schwager gibt. In der LVZ vom 25.06.2007 ist von einem

Zwillingsbruder die Rede. Bei berlinkriminell ist am 17.01.2007 in Zusammenhang mit Immobiliengeschäften der LWB von

Manfred Klockzin die Rede.
– Waffenträger

Im Stern vom 22.06.2007 heißt es: „Die Beamten kommen zu ihr nach Hause. Herr Klockzien sei Waffenträger, sagen sie

besorgt, sie lebe nicht ganz ungefährlich.“
– LWB

Als direkter Nachfolger des heutigen SPD-Bundestagsabgeordneten Rainer Fornahl, der den Job bis Ende 1993 hatte, war

Martin Klockzin bei der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) als Chefjustiziar unter anderem zuständig

für die Rückübertragung von Grundstücken an Alteigentümer. Im Juni 2007 gab die LWB die Trennung von Martin Klockzin

bekannt.
– Attentat 1994

Am Abend des 17.Oktober 1994 wurde auf Martin Klockzin ein Attentat verübt. Ein falscher Telegrammbote klingelte an

der Tür seiner Wohnung, zückte eine Neun-Millimeter-Pistole und feuerte aus nächster Nähe drei Schüsse ab. Nur mit

Mühe konnten Ärzte sein Leben retten.
– Täter

Der rasch gefasste Schütze wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Angestiftet sollen ihn drei Kleinkriminelle

haben, die dafür „lebenslänglich“ erhielten. Laut sz-online vom 13.06.2007 soll der Schütze „Sven T.“ im Jahr 2005

vorzeitig aus der Haft entlassen worden sein und die Staatsanwaltschaft ihm zwischenzeitlich vorwerfen, im Jahr 2004

am professionellen Diebstahl mehrerer Autos beteiligt gewesen zu sein.
– Nebenklage

Laut LVZ vom 07.06.2007 wurde Martin Klockzin als Nebenkläger von 1996 an von Sieglinde Buchner-Hohner vertreten. Eine

Sieglinde Buchner-Hohner präsentiert sich zusammen mit dem Vizepräsideten des Landgerichts Leipzig a. D., Rechtsanwalt

Jürgen Niemeyer, auf einer Internetseite mit Titel „Rechtsanwälte Sieglinde Buchner-Hoher & Jürgen Niemeyer“ unter

einer Adresse in München.
– Richter

Richter im Verfahren gegen den Schützen und die drei kleinkriminellen Anstifter war Günther Schnaars. Sabine Beikler

schrieb über ihn im Tagesspiegel am 07.07.2007:

„Es war und ist in Leipziger Juristenkreisen allgemein bekannt, dass Schnaars zum Freundeskreis von Niemeyer, dem

damaligen Landgerichtsvizepräsidenten, und dem aus Koblenz stammenden Juristen Norbert Röger zählt.“
– Drahtzieher

Laut Welt Online vom 17.06.2007 wurden erst 1999 Joseph Schmied und Manfred Schneider, zwei Makler aus Bayern, als

Drahtzieher des Anschlags ausfindig gemacht. Sie sollen erklärt haben, von Martin Klockzin beim Verkauf eines

Gründerzeithauses benachteiligt worden zu sein. Deshalb hätten sie 8000 Mark bezahlt, um dem LWB-Manager „eine

Abreibung“ zu verpassen. Daraufhin wurden die Verfahren gegen die beiden Makler gegen Zahlung von je 2500 Mark an den

Weißen Ring eingestellt.

Weiter berichtet die Welt Online am 17.06.2007: „Zum Verkauf stand seinerzeit ein Eckhaus in der Riemannstraße 52. Die

Makler Schmied und Schneider hatten dafür 680000 Mark geboten. Den Zuschlag erhielt mit der Rechtsanwältin Sieglinde

Buchner die Lebensgefährtin des damaligen Vizepräsidenten des Landgerichts Leipzig – für 345.000 Mark.“
– Motiv

Der Stern 26/2007 erklärt das Motiv für die „Abreibung“ im Beitrag „Leipziger Völlerei“ so:

„Die Nebenklage für das Attentatsopfer vertritt eine Anwältin aus München. Es ist das Mindeste, was sie für Martin tun

kann. Immerhin hat sie ihm das LWB Haus in der Riemannstraße 52 zu verdanken, weshalb die Käse-Spekulanten so sauer

waren. Die Anwältin musste mit 350 000 Mark nur etwa die Hälfte von dem bezahlen, was die Allgäuer für die

Riemannstraße 52 schätzen ließen. Sie hatte sich dafür verpflichtet, behindertengerechte Sozialwohnungen zu bauen.

Gleichzeitig sollten wohl noch andere Geldforderungen an die LWB mit diesem Schnäppchen kompensiert werden. In den

Augen der beiden Immobilienhaie gibt es dafür nur eine Erklärung: Mauschelei. Aus eigener Erfahrung wissen sie, was zu

dieser Zeit in Leipzig über Bestechung, Einschüchterung und Freundschaftsdienste alles läuft, und tatsächlich verfügt

ihre Konkurrentin über beste Verbindungen: Ihr Lebensgefährte ist Vizepräsident am Landgericht, das die Beschwerde,

mit der sich die Allgäuer zunächst legal gegen Martins Entscheidung wehren, abweist. Den Fall hat ausgerechnet eine

Richterin auf dem Tisch, die mit einem gewissen Norbert zusammenlebt, der dort auch Richter ist und zudem der beste

Freund des Vizepräsidenten. Jeden Mittag gehen die beiden essen, ein Ritual, das heute wie das einzig gültige Gesetz

in Leipzig anmutet. Gegen diesen Juristenklüngel haben die Allgäuer keine Chance, sie rächen sich an Martin.

Unsichtbare Kräfte müssen die beiden trotzdem lange geschützt haben – die wahren Hintergründe für den Anschlag und den

Immobilien-Deal sollten wohl nie herauskommen. Norbert, der beste Freund ihrer alten Konkurrenten, ist inzwischen

Oberstaatsanwalt in Leipzig und macht, so zumindest die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes, keinen Hehl aus seiner

Macht.“
– Aubis

Einem Bericht von Barbara Keller bei Berlinkriminell vom 17.01.2007 zufolge hat Martin Klockzin im Bankenprozess des

Berliner Bankenskandals als Zeuge ausgesagt. In der Einführung dazu schreibt Barbara Keller:

„Martin Klockzin (47) Leiter der Rechtsabteilung der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB), die 42 Prozent

ihrer 9.500 zu privatisierenden Wohnungen an die AUBIS-Gruppe veräußerte, machte sich Mitte der 90er als Pionier des

mit dem Bundesbauministerium entwickelten Zwischenerwerbermodells einen Namen.“
– Ehemalige Sekretärin Karin Christen

Im Stern-Bericht vom 22.06.2007 sind einge schwere Vorwürfe enthalten, die die ehemalige Sekretärin Karin Christen,

die meint sie sei bei der LWB herausgemobbt worden, gegen ihren Chef Martin Klockzin laut LVZ vom 25.07.2007 in

verschiedenen Medien und vor Ermittlungsbehörden erhoben haben soll.
– Info zu Norbert Röger

Im Stern steht am 22.06.2007 zur ehemaligen Sekretärin von Martin Klockzin:

„Sie dachte sich nichts dabei, dass ihr Chef, der lange für die Privatisierung städtischer Häuser zuständig war, enge

Freundschaften mit Kaufinteressenten schloss, dass er Notartermine verschwitzte und lieber laut mit seinen Freunden

telefonierte, zu denen – „Hallo Norbert, altes Haus!“ – offenbar auch der Leipziger Oberstaatsanwalt Norbert Röger

gehörte.“
– Info zu Hildegard Behrend

Im Stern gibt es am 22.06.2007 folgende Information von Karin Christen:

„Der Justiziar hatte sich offenbar einen Spaß daraus gemacht, die Polizei mit ausgedachten Mitarbeitern und

Abteilungen der LWB zu narren, wenn Führungskräfte mit dem Dienstwagen geblitzt wurden. „Hildegard Behrend“ ist der

Name des Phantoms.“
– Lissy

Der Stern behauptet am 22.06.2007 über Karin Christen:

„Und als sei dies selbstverständlich, bewahrt sie sogar Diskretion, als einmal ein Mädchen, „vielleicht 14 Jahre alt“,

im Büro auftaucht und „nach Martin“ fragt, der ihr angeblich versprochen hätte, mit ihr nach Sardinien abzuhauen. „Das

Mädchen nannte sich Lissy, hat geweint und gebettelt, ich möge Martin nichts von dem Besuch sagen, denn das hätte er

ihr verboten.“"
– Berlin-Besuche

Der Stern behauptet am 22.06.2007 über Karin Christen:

Und sie weiß noch eine Menge mehr: Über den großen Aubis-Deal, zum Beispiel, der wahrscheinlich der Startschuss für

die Berliner Bankenpleite war, und nach denen es immer wieder Berlin-Besuche ihres Chefs gegeben haben soll, „von

denen keiner etwas wissen durfte“.
– LWB-Tochter Alt-Lößnig

Der Stern behauptet am 22.06.2007, Karin Christen wisse etwas „über dubiose Provisionszahlungen im Zusammenhang mit

der Investorensuche für die LWB-Tochter Alt-Lößnig, die sich ihr Chef womöglich mit der Ehefrau eines

Commerzbankbankers geteilt hat.“
– Trennung von der LWB

Zur Trennung zwischen Klockzin und LWB berichtete Welt Online am 17.06.2007, dass sein Ausscheiden aus der LWB eher

einer Kleinigkeit geschuldet sei. Gegen ihn liege beim Amtsgericht Leipzig ein Strafbefehl wegen Urkundenfälschung

vor. Laut Ermittlungsakte bestehe der begründete Verdacht, dass Martin Klockzin im Zusammenhang mit Verkehrsdelikten

fingierte Schreiben im Namen fiktiver LWB-Mitarbeiter abgeschickt habe, mit denen er offenbar Strafen wegen Raserei

mit Firmenwagen abwenden gewollt habe, führte die Welt weiter aus.
– 900Js33979/07

Uwe Müller schreibt am 23.01.2008 in Welt-Online:

„So wird nach Recherchen von WELT ONLINE ein weiteres Verfahren wegen „des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von

Kindern“ (Aktenzeichen: 900Js33979/07) geführt wegen „des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern“.

Beschuldigter ist ein ehemaliger Manager der städtischen Leipziger Wohnungsgesellschaft LWB, der schon im vergangenen

Jahr erklärt hatte: „Ich war nie in einem Kinderbordell oder dergleichen.““
– Jasmin

Weiter schreibt Uwe Müller am 23.01.2008 in Welt-Online etwas zu Jasmin-Mädchen:

„Schon im Jahr 2000 war der LWB-Manager von „Jasmin“-Mädchen als Kunde identifiziert worden, was er selbst in Abrede

stellt.“
– FC Sachsen Leipzig

Einem Bericht im Dynamo Kreisel Saison 1998/99 Heft 12/13 zufolge war Martin Klockzin mal Schatzmeister beim FC

Sachsen Leipzig: „Nach den Rücktritten der Führungsetage um die Geldgeber Otto Bauer, Klaus Wienhold, Marco Kroszewsky

und letztlich Schatzmeister Martin Klockzin hatte der FC Sachsen finanziell wieder Schlagseite bekommen.“


Videos

Tagesschau vom 15.06.2007 12:00h: Dubiose Immobiliengeschäfte

sorgen in Sachsen für Unruhe


Weblinks

Uwe Müller am 23.01.2008 in der Welt online: Justiz-Affäre –

Bordell-Enthüllung schockiert Sachsen

Sabine Beikler am 07.07.2007 im Tagesspiegel: Die dunkle Seite der

Macht

LVZ vom 25.06.2007: LWB und Klockzin trennen sich – OLG Dresden prüft

Verfahren

Holger Witzel am 22.06.2007 im Stern: Ein Krimi aus dem Leipziger Sumpf

Stern 26/2007, 21.6.2007 (Von Holger Witzel und Martin Jehnichen): Leipziger Völlerei

Uwe Müller am 17.06.2007 in der Welt online: Wohnungsba

ugesellschaft trennt sich von Chefjustiziar

sz-online vom 13.06.2007: Geheimakten werfen neues Licht auf Anschlag gegen

LWB-Manager Klockzin

Barbara Keller bei Berlinkriminell am 17.01.2007: Bankenprozess – späte Zeugen

Dynamo Kreisel Saison 1998/99 Heft 12/13: Schießbude bitte schließen!

(pdf)


Verweise

Nachfolgend einige Verweise in das Internet. Die Richtigkeit und Qulität dieser Webseiten kann vom Editor nicht

beurteilt werden. Leser mögen diese Verweise bitte mit Vorsicht genießen und sich selbst ein Urteil bilden:

4topas am 21.06.2007: Der 5.Komplex… Martin Klockzin

http://4topas.wordpress.com/2007/06/21/der-5komplex-martin-klockzin/

Nadine in Berlin am 21.06.2007: Jasmin/Medienfreiheit http://nberlin.twoday.net/stories/3941052

MSN Nachrichten am 16.06.2007: Sachsen-Sumpf: Der Chefjustitiar und das Kinderbordell

http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=5266165

Die sächsische Justiz erkannte sofort messerscharf, dass das alles nicht stimmt. Die über jeden Verdacht erhabene

Staatsanwaltschaft sagt, dass die ganzen der überaus distanzierte

Journalist Reiner Burger, der einst aus

Konstanz in Baden-Württemberg kam und später nach Dresden in Sachsen ging, Barbara Beer und Michael Mielke

aufzuklären?“, entgegnete ich entsetzt.

„Ach wo“, sagte meine Kuh, „warum sollte die fleißige Justiz in Sachsen das tun. Prioritäten müssen gesetzt werden. Angelika Beer und Michael Mielke sind ja tot und können schon deshalb

kein Nest mehr beschmutzen. Und wo niemand drüber redet, Kommentar schreiben


Der Don und der Roland mit Tarnfarbe im Gesicht 09.05.2008

Gespeichert unter: "Pater" Don Demidoff, Dr. Roland Giebenrath — meierhof @ 8:01
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Meine Kuh kam letztens von der Weide und meinte zu mir, sie hätte den vom Schwulenblattredakteur Udo Erlenhardt zum „Pater Don Demidoff“ mutierten Spendensammler aus Rumänien und seinen Anwalt Roland Giebenrath mit Tarnfarbe im Gesicht durch die Büsche kriechen sehen. Nee, sag ich zu meiner Kuh, so was würden die beiden Spaßvögel nie tun, und das erst recht nicht bei uns vor der Haustür.

„Du“, sagt meine Kuh zu mir, „vielleicht sind die ja unter die Komödianten gegangen. Schau dir mal Don Demidoffs anonyme Lachnummer an.“ „Herr Gott im Himmel, Don Demidoff und Roland Giebenrath sind wirklich zum schießen komisch“, meine ich zu meiner Kuh. „Ja, ich muss immer herrlich lachen, wenn Clowns auch wirklich alles misslingt und sie stets zielsicher und beharrlich daneben langen“, meint meine Kuh zu mir.

Du, sag ich, ich habe da noch einen Witz. Weißt Du noch, im April kam doch bei uns diese elektronische Postkarte an:

From: Michael Meierhofer rou ät gmx.com
To: helmut.meierhof
Date: Apr 9, 2008
Betreff: Pater Demidoff

Sehr geehrter Herr Meierhof

Duerfte ich Sie in oben genannter Angelegenheit einmal anrufen ? Waere Ihnen dankbar fuer eine Festnetznummer.

Oder vielleicht moechten Sie lieber mich kontaktieren.

www. michael.ro

Freundliche Gruesse aus Amerika

Michael Meierhofer

Wenn ich das Wort „Festnetznummer“ höre, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Ich weiß ja, wie schreckhaft Du bist, wenn das Telefon klingelt, deshalb habe ich heute zurückgeschrieben:

Sehr geehrter Herr Meierhofer,

meine Kuh erschrickt sich immer, wenn das Telefon klingelt. Schicken
Sie mir doch lieber eine E-Mail, wenn Sie Informationen für mich,
meine Kuh und die Welt haben.

Grüezi

Helmut Meierhof

Und prompt kam eine Antwort von GMX-Bukarest 78.96.211.50:

Hallo Herr Meierhof

Eine Info habe ich eher nicht. Ich habe eine Klage von Herr Dr. Giebenrath bekommen und soll 50.000 Euro zahlen. Er meint es handle sich um meinen Blog. Wie soll ich nun dem Pater Demidoff klar machen, dass Ihre Kuh nichts mit mir zu tun hat ? :-) )

Haben Sie oder Ihre Kuh eine Idee ?

Freundliche Grüsse aus Bukarest

Michael Meierhofer

Das ist wirklich lustig. Sollten da die beiden Spaßvögel wirklich im Tarnanzug hinter unserem Garten langrobben? Ich habe beschlossen, die Probe auf’s Exempel zu machen:

Schicken Sie mir doch mal die Klageschrift, da fällt mir bestimmt was ein.

Grüezi
Helmut Meierhof

Und, als ob ich’s nicht geahnt hätte, war die lustige Klageschrift gerade nicht greifbar:

Es ist die genau Gleiche wie ich irgendwo auf Ihrer Seite finden konnte. Nur steht halt einfach mein Name drauf. :-) )))

Gruss, Michael Meierhofer

Der Anwalt meint ich hätte einfach meinen Namen von Meierhofer auf Meierhof geändert. :-) Ich müsste ja ziemlich doof sein, wenn ich das so gemacht hätte. Der Anwalt meint aber, dass er ganz sicher ist, dass ich dahinter stecken würde und er hätte auch Beweise.

Um ganz sicher zu gehen habe ich nochmal nach der Klageschrift gefragt:

Die Klageschrift, wo so ein Unfug drinsteht, hätte ich gern mal gesehen.

Zurück kam:

Es ist wirklich ein Unfug. Am Telefon wurde ich von dem Anwalt auch ziemlich bedroht.

Freundliche Grüsse aus Bukarest

Michael Meierhofer

Soll man das nun glauben? Erst schicken die Spaßvögel ihre elektronischen Postkarten an „Q“ anstatt Kuh und nun verklagen sie irgendwelche Leute, weil sie zu blöd sind, meinen Namen richtig zu lesen? So viel Blödheit täte ich keinem Clown abnehmen.

Da meint meine Kuh zu mir: „I wo, den beiden Spaßvögeln blättert bloß grade die Tarnfarbe aus dem Gesicht. Daß es die 50.000 Euro Klage gegen Michael Meierhofer wirklich gibt, glaube ich erst, wenn ich sie sehe. So blöd kann keiner sein. Aber wenn die Klage echt ist, wird mir die Milch vor Lachen sauer.“

 

Elektronische Postkarte vom FDP-Politiker Roland Giebenrath 05.01.2008

Meine Kuh hat eine elektronische Postkarte vom deutschen FDP-Politiker und Rechtsanwalt Dr. Roland Giebenrath bekommen. Du, Helmut, sagt meine Kuh zu mir, hör’ dir das mal an:

Von: „RA Dr. Roland Giebenrath“
Gesendet: 04.01.08
An: „Q“
Betreff: Demidoff / Giebenrath ./. Schlittenbauer – wegen Unterlassung u.a.
Priorität: Hoch

Betreff: FW: Demidoff / Giebenrath ./. Schlittenbauer – wegen Unterlassung u.a.

Sehr geehrter Herr Schlittenbauer,

ich zeige an, dass Pater Don Demidoff mich neuerlich beauftragt hat, seine
Interessen Ihnen gegenüber zu vertreten. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung
wird anwaltlich versichert.

Außerdem vertrete ich in dieser neuen Angelegenheit auch meine eigenen
Interessen gegen Sie.

Namens und im Auftrag meines vorgenannten Mandanten sowie auch in meinem
eigenen Namen fordere ich Sie hiermit auf, sämtliche über meinen Mandanten
wie auch über mich selbst derzeit auf gleich welchen Internet-Seiten
veröffentlichten Inhalte unverzüglich, spätestens aber innerhalb einer Frist
bis zum 05.01.2008 um 12 Uhr zu löschen.

Für den Fall, dass die vorgenannte Frist fruchtlos vertsreichen sollte, wäre
ich schon heute beauftrtagt, umgehend – also ohne jede weitere Ankündigung -
alle erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen, um die begründeten Ansprüche
meines Mandanten und meiner Person selbst auf Unterlassung, Widerruf
und/oder Entschädigung vor dem zuständigen Gericht durchzusetzen.

Sollte die vorgenannte Frist fruchtlos verstreichen, wäre ich auch
beauftragt, bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen aller
in Betracht kommenden Straftaten gegen Sie zu erheben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Roland Giebenrath, D.E.A.
Rechtsanwalt / Avocat

Kopie:
- Pater Don Demidoff
- Frau Andrea Giebenrath

—————————————————
RA / Avocat Dr. Roland Giebenrath
14 quai Kléber
F-67000 Strasbourg
Tel +33-(0)3-88-xxxx-xx
Fax +33-(0)3-88-xxxx-xx
Philipp-Reis-Str. 9
D-77652 Offenburg
Tel +49-(0)7852-xxxx-xx
Fax +49-(0)7852-xxxx-xx
e-mail: xxxx@ra-dr-giebenrath.biz
URL: www.giebenrath.de
——————————————————

Du bist vielleicht lustig, sag ich zu meiner Kuh. Der ist doch nicht ganz echt. Schau, der Dr. Roland Giebenrath ist ein deutscher FDP-Politiker, der schreibt doch nie im Leben so einen Unfug zusammen. In dem Schrieb steht ja nicht mal drin, was er eigentlich will. Und überhaupt, was willst Du eigentlich mit der Postkarte.

Mein Gott, das wäre nun aber wirklich peinlich, meint meine Kuh zu mir. Zuerst habe ich ja gedacht, der Briefträger hat sich da wohl in der Tür geirrt. Aber die elektronische Postkarte kam in meinen Leserbriefkasten. Und da steht auch ganz deutlich Kuh drauf.

Q, meinte ich zu meiner Kuh.

Das mag vielleicht falsch geschrieben sein, sagte meine Kuh, aber vielleicht weiß der Dr. Giebenrath es eben nicht besser. Und Kuh oder sonst irgendein Q, das spielt natürlich keine Rolle.

Nee, sagte ich zu meiner Kuh, Dr. Roland Giebenrath ist nicht nur ein deutscher FDP-Politiker, sondern obendrein ein international erfahrener Rechtsanwalt, der weiß das bestimmt.

Da meinte meine Kuh zu mir, schau mal, der Pater Don Demidoff, für den sich der Dr. Giebenrath in seinem Leserbrief so toll einsetzt, der hat doch auch zwei Namen. Früher war der mal ein Chefredakteur des ersten deutschen Schwulenmagazins „Du“ mit Namen Udo Erlenhardt, steht in der Südddeutschen Zeitung. Und heute nennt er sich Don Demidoff und macht als Pater mit kleinen Kindern in Rumänien Geschäfte, obwohl der überhaupt kein Pater ist. Aber das spielt natürlich keine Rolle, denn so Geheimdienstinformanten und ihre Freunde, die verwechseln öfter mal ein bisschen was. Und nun hat da eben einer Kuh mit Q verwechselt.

Ja, sagte ich zu meiner Kuh, der Dr. Roland Giebenrath, der setzt sich eben so sehr für seine Leute ein, dass er sich da sogar höchstselbst mit ins Boot setzt. Hätte er einfach nur geschrieben, der Ex-Chefredakteur der Schwulenzeitung, der die Schwulen beim Staat verpfiffen hat, möchte jetzt als selbsternannter Pater Don Demidoff mit Kindern Geschäfte machen und fühlt sich dabei von der Öffentlichkeit gestört, dann hätte das doch völlig lächerlich geklungen. und dass bei Robert Schlittenbauer nicht Südeutsche Zeitung auf der Stirn geschrieben steht, wäre wohl selbst deutschen Juristen aufgefallen. Aber wo Dr. Giebenrath damit droht, in seinem eigenen Namen Strafanzeige zu stellen und Schadensersatz geltend zu machen, da sieht der Blödsinn fast schon seriös und richtig ernst gemeint aus.

Nee, sagte meine Kuh. Ich glaube da eher, der Dr. Giebenrath spielt schmutzige Spielchen mit dem kinderlieben Udo Erlenhardt. Wenn Rechtsanwalt Dr. Giebenrath sich professionell für einen Mandanten einsetzt, dann würde der doch sein peinliches Schreiben bestimmt vertraulich halten und nicht als Leserbrief verschicken.

Ja, sagte ich zu meiner Kuh, vielleicht hat der international erfahrene Rechtsanwalt Dr. Roland Geibenrath das ja gar nicht als Leserbrief an Dich verschickt.

Nee, sagte meine Kuh, Rechtsanwalt Dr. Roland Giebenrath will das ganz sicher, dass das jeder weiß. Glaubst Du etwa, der international erfahrene Rechtsanwalt Dr. Giebenrath würde eine vertrauliche Einschüchterung als elektrinische Postkarte verschicken?

Recht hat sie, meine Kuh. Hätte ich da gleich dran gedacht, hätte es die Verzögerung bei der Veröffentlichung des Leserbriefes nicht gegeben. Ich habe dem werten Herrn Rechtsanwalt und FDP-Politiker Dr. Giebenrath auch eine elektronische Postkarte geschickt:

An: Rechtsanwalt Dr. Giebenrath
CC: – Udo Erlenhardt aka Pater Don Demidoff, Andrea Giebenrath, Robert Schlittenbauer

Betreff: Ihr Leserbrief an Meierhof’s Blick von den Alpen

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dr. Giebenrath,

bitte entschuldigen Sie die Verzögerung bei der Veröffentlichung ihres Leserbriefes. Nachdem ich nun jedoch überzeugt davon bin, dass Sie ganz echt sind, habe ich ihre elektronische Postkarte natürlich unverzüglich veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Meierhof

Meierhof’s Blick von den Alpen

http://meierhof.blogspot.com/
http://meierhof.wordpress.com/
http://meierhof.myfreeblog.us/
http://meierhof.blogsome.com/

Jetzt bin ich mal neugierig, wann von Roland Giebenrath die Bestätigung kommt, dass er so ein dummes Zeug niemals schreiben würde.

 

Post von Rechtsanwalt Gerhard Strauch 01.12.2007

Vor einigen Wochen habe ich der interessierten Bergöffentlichkeit davon erzählt, dass der ehemalige Präsident des Verwaltungsgerichtes Kassel, Johannes Remmel, einen Strafbefehl über neun Monate auf Bewährung wegen des Besitzes von Kinderpornografie akzeptiert hat. In dem Bericht bei Focus Online, wo mit Bild darüber berichtet wird, ist außerdem von 4800 Euro Geldstrafe an den deutschen Kinderschutzbund die Rede. In Anbetracht dessen, dass da außerdem steht, Johannes Remmel sei mit 1010 kinderpornografischen Bilddateien und zwei Videos auf seinem Computer erwischt worden, die Mädchen und Jungen unter 14 Jahren bei sexuellen Handlungen mit anderen Kindern, Erwachsenen oder an sich selbst zeigen würden, ist der Herr Nun-Ex-Gerichtspräsident aus der Sache wirklich gut rausgekommen. Eine Geschichte, die die Bergvölker dieser Welt interessiert, ist das aber erst geworden, nachdem Johannes Remmel über seinen Anwalt Gerhard Strauch deutsche Webseiten zensieren ließ, die über die Straftat des Gerichtspräsidenten berichten. Gerhard Strauch hat nun auch hier im Meierhof-Blog mal vorbeigeschaut und mir eine lustige E-Mail geschrieben:

rae-strauch@t-online.de to Helmut

Mein Mandant für Herrn Dr. Johannes Remmel

Ihre Internetveröffentlichung unter meierhof.blogspot.com

„Meierhof’s Blick von den Alpen“, Sonntag, 9.9.2007 „Ex-Gerichtspräsident Dr. Johannes Remmel mag wohl nicht mehr“ nebst sämtlichen hierzu wiedergegebenen Texten und Kommentaren, endend mit „meine Kuh meint, da braucht sich niemand wundern, wenn Künstler in Deutschland, wie die Musiker der Band Slime gehässige Texte zur Gerechtigkeit der deutschen Justiz schreiben“.

Sehr geehrter Herr Meierhof,

in obiger Sache zeigen wir das Mandat für Herrn Dr. Remmel an. Wie wir Ihrem Text im Internet entnehmen, sind Sie ja bereits gut informiert über die Rechtslage.

Wir fordern Sie infolge dessen auf,

die vorgenannten Texte, beinhaltend eine identifizierende Berichterstattung aus dem Internet herauszunehmen, hilfsweise in Bezug auf unseren Mandanten eine vollständige Anonymisierung herzustellen und künftig jede identifizierende Berichterstattung zu unterlassen.

Die von Ihnen erfolgte sog. identifizierende Berichterstattung, also unter Nennung des vollen Namens (oder Abkürzung) unserer Mandantschaft, ist rechtlich unzulässig, da diese erheblich das allgemeine Persönlichkeitsrecht verletzt. Nur bei schweren Straftaten ist zum Zeitpunkt der Verurteilung eine identifizierende Berichterstattung zulässig (BVerfG Urteil v. 5.6.1973 NJW 1973, 1226, 1229/1230). Gegen unseren Mandanten wurde am 09.01.2007 ein Strafbefehl erlassen, so dass eine schwere Straftat nicht vorliegt, unabhängig von einer persönlichen Bewertung Ihrerseits.

Nach einer Verurteilung, insbesondere ab einem Ablauf eines halben Jahres (OLG Hamburg Urteil v. 10.2.1994 NJW ? RR 1994, 1439, 1441), ist eine identifizierende Berichterstattung generell unzulässig. Das Resozialisierungsinteresse des Betroffenen ist vorrangig (BVerfG Urteil v. 5.6.1973 NJW 1973, 1226, 1230; Erman, BGB, Anh § 12 Rn. 178, 218, 223). Vorliegend gilt dies umso mehr, da mit einer identifizierenden Berichterstattung eine Stigmatisierung, soziale Ausgrenzung sowie Prangerwirkung verbunden ist (BGH Urteil v. 21.11.2005 VI ZR 259/05 Rn. 13; Erman, BGB, Anh § 12 Rn. 214).

Wir sehen einer entsprechenden Veranlassung und Abgabe einer Erklärung, in der Sie bestätigen

a. sämtliche Artikel mit identifizierender Berichterstattung und Bildveröffentlichungen unverzüglich aus dem Internet zu nehmen, zumindest aber diese zu anonymisieren,

b. künftig jegliche identifizierende Berichterstattung sowie Veröffentlichung von Bildmaterial zu unterlassen,

bis zum 25.11.2007 entgegen.

Wir fordern Sie des Weiteren im Rahmen vorgenannter Frist auf, nachfolgenden, auch in Bezug auf unseren Mandanten beleidigenden und verleumderischen Text aus dem Internet herauszunehmen:

„Wer keine Begabung hat, studiert Jura. Jura ist das Fach für Gewohnheitsbetrüger, die Tricks lernen wollen, wie sie anderen die Ohren abschneiden können, ohne dafür bestraft zu werden. Dieser Sachverhalt ist an der Marburger Uni täglich tausendfach zu beobachten. Es mag Ausnahmen geben. Doch die sind selten.“

Hochachtungsvoll

Gerhard Strauch
Rechtsanwalt und
Fachanwalt für Verwaltungsrecht

Da wär meiner Kuh fast die Milch sauer geworden, so musste sie lachen. Meine Kuh war so frei und hat dem Herrn Rechtsanwalt Gerhard Strauch aus Wiesbaden nun eine Antwort geschrieben:

Betreff: Dein lustiger Leserbrief an Meierhof
Lieber Gerhard,

vielen Dank für deinen lustigen Leserbrief. Dein Humor ist wirklich umwerfend. Damit die interessierte Bergöffentlichkeit auch was zu lachen hat, habe ich deinen Leserbrief gern in den Meierhof-Blogs veröffentlicht. Was irgendwelche komischen deutschen Gerichte irgendwann mal zur Zensur des Internets entschieden haben, ist genauso unterhaltsam wie es die Abmahnungen von drittklassigen deutschen Juristen sind.

Gern füge ich dem ursprünglichen Bericht in den Meierhof-Blogs auch ein Bild von dir und Johannes Remmel bei. Kannst Du vielleicht mit einem hübschen Bild aushelfen?

Wenn der Herr Dr. Remmel sich durch das Wort „Gewohnheitsbetrüger“ persönlich angesprochen fühlt, dann verstehe ich gut, warum er sich in Marburg so wohl fühlt. Als Vorsitzender des kirchlichen Arbeitsgerichtes im Bistum Fulda macht er sich da genauso gut wie du als Anwalt von hessischen Kriegsdienstverweigerern.

Mit Vergnügen sehe ich unserer weiteren Korrespondenz entgegen und verbleibe

mit einem herzlichen Muh
Die Kuh vom Meierhof

Dann bin ich mal neugierig, ob Gerhard Strauch nun ein Foto zur Bebilderung der Beiträge in den Meierhof-Blogs unter meierhof.blogspot.com, meierhof.wordpress.com und meierhof.blogsome.com schickt. Aber natürlich wäre das auch nett, wenn sich ein anderer Leser finden würde, der mal ein Bild von Johannes Remmel oder Gerhard Strauch rüberschickt.

 

Rechtsanwalt Alexander Stopp macht mit Mördern dicke Abmahnkohle 21.09.2007

Gespeichert unter: Alexander Stopp, Mörder, Namensnennung, Zensur — meierhof @ 4:48

Psst, streng geheim! Meine Kuh hat mir erzählt, dass in Deutschland niemand wissen darf, dass Rainer Körppen, Peter Hößl und Manfred Lauber verurteilte Mörder sind, die für ihre Verbrechen im Gefängnis sitzen. Wer die Namen der Mörder trotzdem nennt, der verletzt das Persönlichkeitsrecht der Mörder und muss sich ihnen unterwerfen. Das zumindest meint Rechtsanwalt Alexander Stopp von der Frankfurter Kanzlei Stopp & Stopp, der sich von den Mördern Mandate zur Säuberung von Medien und Internet organisiert hat, und nun in Serienabmahnungen wegen der Verletzung von Persönlichkeitsrechten der Mörder Streitwerte im deutlich fünfstelligen Euro-Bereich ansetzt und so reichlich Abmahnkosten abzockt.

Dank der schönen Mandate von den Verbrechern, die so spektakuläre Morde begangen haben, dass darüber auch nach vielen Jahren noch reichlich geredet und geschrieben wird, ist der Job von Abmahnanwalt Alexander Stopp ganz einfach. Er braucht einfach nur noch die Namen der Mörder in Suchmaschinen einzugeben und kann dann aus jedem deutschen Treffer anständig Geld machen. Danach muss Alexander Stopp bloß noch den Namen des für die Veröffentlichung Verantwortlichen in ein Serienbriefformular eingeben, ein paar Felder zum Ort der Veröffentlichung und Fristen zur Unterwerfung unter den Mörder ausfüllen, einen Ausdruck des Serienbriefes in die Post geben und schon hat Alexander Stopp wieder locker 1000 Euro Abmahnkosten im Sack.

Halten die Abgemahnten die Abmahnung für einen makabren Scherz und zahlen die Abmahnkosten nicht, ist das für Alexander Stopp auch kein Problem. Denn damit verurteilte Mörder anderen Menschen verbieten können, ihren Namen zu nennen und so über ihre Person und Taten zu diskutieren, bekommen inhaftierte Mörder in Deutschland zum Angriff auf die Medien und Internet reichlich Prozesskostenhilfe zugesprochen. Die Prozesskostenhilfe dient größtenteils zur Deckung von Anwaltskosten und fließt natürlich zum größten Teil auch wieder in die Taschen des geschäftstüchtigen Anwalts Alexander Stopp.

Mit der Prozesskostenhilfe in der Tasche beantragt Alexander Stopp dann eine einstweilige Verfügung und manche Gerichte wie die Zensurkammer des Landgerichts Hamburg sind dann so nett und erlassen die einstweilige Verfügung tatsächlich wie beantragt. Wehrt sich das Opfer mit einem Widerspruch, so verdient Alexander Stopp daran noch einmal, denn die deutschen Zensurkammern schützen die Mörder vor der Nennung ihres Namens durch Kriminologen, Geschichtsschreiber und das gemeine Volk.

Meine Kuh meint, dass verurteilte Mörder in Deutschland Prozesskostenhilfe erhalten, um ihre Namen mit Hilfe der Pressegerichte aus der deutschen Kriminalgeschichte herauszuzensieren, passt zum deutschen Geschichtsverständnis. Vermutlich bekommen demnächst auch die letzten lebenden Verbrecher des Nazi-Regimes noch Prozesskostenhilfe, damit sie ihre Namen mit Hilfe der deutschen Zensurkammern aus den Geschichtsbüchern tilgen lassen können.

Dank zensurfreundlicher Richter läuft das Geschäft mit Mördern in Deutschland nach wie vor prima. Hoch lebe die deutsche Tradition!

 

Ex-Gerichtspräsident Dr. Johannes Remmel mag wohl nicht mehr 10.09.2007

Gespeichert unter: Dr. Johannes Remmel, Kinderpornos, VG Kassel — meierhof @ 2:10

Sachen gibt’s, die gibt’s gar nicht. Meine Kuh meint, was sich der ehemalige Gerichtspräsident vom Verwaltungsgericht Kassel mit Namen Dr. Johannes Remmel erlaubt, das gibt es nur in Deutschland. Vor gut einem Jahr ist Johannes Remmel mit etwa 1000 Kinderpornos auf seinem Computer erwischt worden. Dafür hat er inzwischen auf dem Strafbefehlswege neun Monate auf Bewährung bekommen. Zwischenzeitlich gefällt ihm sein Name anscheinend nicht mehr, denn er läßt durch seinen Anwalt Gerhard Strauch aus Wiesbaden Webseitenbetreiber abmahnen, die über seine Straftat berichtet und ihn dabei beim Namen genannt haben.

Wie ein Eintrag im Lawblog zeigt, hat der Anwalt von Johannes Remmel sich offenbar nicht mal die Mühe gemacht, nachzuschauen, ob wirklich über den Gerichtspräsidenten Johannes Remmel geschrieben wurde und nicht etwa über den gleichnamigen Politiker aus NRW, der ob der Namensgleichheit mit dem kriminellen Richter wirklich mit seinem Namen völlig zu Unrecht gestraft ist.

Die Abmahnungen zeigen offenbar Wirkung. Selbst bei Indymedia wurde ein Bericht über Johannes Remmel versteckt. Meiner Kuh gefällt der versteckte Beitrag vom 19.10.2006 aber, weil er so schön skuril deutsch ist und hat mich gebeten, ihn hier nochmal zu veröffentlichen. Gern geschehen:

Titel: Wir sind mit Recht für Sie da!
Autor: Ulrich Brosa 19.10.2006 14:36
Mit diesem schnulzigen Sprüchlein versuchen hessische Justizbehörden auf ihren Rechts-Weltnetz-Seiten das Unrecht zu vertuschen, das von Justizangehörigen verübt wird. Zeitungsberichten zufolge haben Recherchen in Cottbus (ehem. DDR) enthüllt, dass sich der Präsident des Verwaltungsgerichts Kassel (Hessen, BRD) etwa tausend Kinderpornos runtergeladen hat.

http://www.rp-online.de/public/article/nachrichten/journal/sonstige/deutschland/356724
http://www.bbv-net.de/public/article/nachrichten/journal/sonstige/deutschland/356724

Die Justus-Liebig-Universität Gießen hat Dr. Johannes Remmel als Lehrbeauftragten bekannt gemacht:
> Remmel, Johannes, Dr. iur.
> (Verhandlungspraxis im Öffentlichen Recht/Vertiefung im Verwaltungsprozessrecht) ,
> Tel. 0561/1007133
> Präsident des VG Kassel,
> Herrmannstraße 93, 35037 Marburg
> j.remmel@yahoo.de

Remmel (mit ‘e’, nicht mit ‘a’) ist passionierter Wintersportler und 1. Vorsitzender des Tennis-Clubs Marburg. Remmel wurde am 11.2.2005 durch den inzwischen enthobenen hessischen Justizminister Dr. Christean Wagner (CDU) in sein Amt eingeführt.

http://www.kassel.de/cms01/verwaltung/oberbuergermeister/rede/01657/

Nach Angaben des hess.Justizministeriums ist Remmel derzeit krank geschrieben. Der derzeitige Justizministers Jürgen Banzer (CDU) hat beim Richterdienstgericht beantragt dem 53-jährigen Remmel die Führung der Amtsgeschäfte zu untersagen und ihn in den einstweiligen Ruhestand zu versetzen.

Verarmen wird Remmel nicht.

——————

Totale Eingleisungen von Justizangehörigen sind in Hessen nicht außergewöhnlich.

Es sei nur an den Präsidenten des Landgerichts Kassel, Werner Eisenberg, erinnert, der im alkoholischen Vollrausch von Kassel nach Cölbe gondelte. Eisenberg setzte dabei sein Auto und ein Feld in Brand. Bevor er das Bewusstsein verlor, machte er noch einen Polizisten schräg an.

http://www.althand.de/eisenberg.html

Auch Eisenberg wurde von Dr. Christean Wagner (CDU) ‘berufen’. Wagner, der extrem auf RECHTSchaffenheit macht, hat bei seinen Adlaten keine glückliche Hand. Ein schönes Bild von Wagner findet sich auf http://www.althand.de/orden.html
Eisenberg, Wagner und Remmel sind im Landkreis Marburg-Biedenkopf einheimisch.

Ebenfalls in bester Erinnerung ist Horst Henrichs, Präsident des hess.Staatsgerichtshofs und des Oberlandesgerichts Frankfurt a.M.. Henrichs zog als Honorar für ein gefälliges ‘Rechts’gutachten mehr als 1 Million DM aus der Kasse der IG Metall.

http://www.althand.de/henrichs.html

Nichtsdestoweniger werden Justizangehörige in Hessen nur in den seltensten Fällen für ihre Straftaten zur Verantwortung gezogen.

Es könnte beispielsweise sein, dass Remmel sich Feinde im Justizministerium gemacht hat, die nach einem Vorwand suchen um Remmel abzusägen. Doch da Remmel 1. Vorsitzender des Tennis-Clubs Marburg ist, ist das eher unwahrscheinlich.

Die heimlichen Vorlieben des Dr. Remmel wurden in Cottbus entdeckt. In der ehemaligen DDR befehden sich zwei Gruppen Justizangehöriger heftig: Die alteingesessenen Juristen und die Import-Wessis. Die Import-Wessis zogen ab 1990 nach Osten um der DDR den Rechtsstaat zu bringen, Karriere zu machen und das Untermenschentum der alteingesessenen Juristen zu erweisen. Es ist möglich, dass diese Rivalität den armen Remmel in Mitleidenschaft gezogen hat.

———————–

Weit oberhalb aller Spezialfälle sind allgemeine Lehren zu ziehen.

Wer keine Begabung hat, studiert Jura. Jura ist das Fach für Gewohnheitsbetrüger, die Tricks lernen wollen, wie sie anderen die Ohren abschneiden können ohne dafür bestraft zu werden.

Dieser Sachverhalt ist an der Marburger Uni täglich tausendfach zu beobachten. Es mag Ausnahmen geben. Doch die sind selten.

Wer also in Zukunft noch meint, Juristen würden durch Pflege der Gerechtigkeit den sozialen Frieden sichern, irrt nicht nur, sondern verhält sich unverantwortlich.

http://www.althand.de/danke.html
Lizenz: CC-BY-SA Quelle: Indymedia

Einige Nachträge gibt es dazu auch noch. Hier ist der erste davon:

Eine Spitzenkraft der Marburger Gesellschaft
Ulrich Brosa 11.11.2006 – 17:41
Der wegen Kinderpornos vom Dienst suspendierte HOHE Richter Dr.Johannes Remmel ist
nicht nur HOCHschullehrer an der Uni Gießen und ERSTER Vorsitzender des Marburger Tennisclubs.
Nein! Er hat auch eine HOHES Amt in der katholischen Kirche:

Errichtung des Kirchlichen Arbeitsgerichtes 1. Instanz im Bistum Fulda
Fulda (bpf). Aufgrund der Kirchlichen Arbeitsgerichtsordnung (KAGO) vom 21. September 2004 ist das Kirchliche Arbeitsgericht erster Instanz für die Diözese Fulda errichtet worden. Das Gericht ist wie folgt besetzt: Vorsitzender: Dr. Johannes Remmel (Marburg), Stellvertretender Vorsitzender: Jürgen Wölflein (Marburg), Beisitzer Dienstgeberseite: Malte Crome, Winfried Engel, Franz Reuting, Thomas Schlimme, Jörg Schnarr, Dr. Lothar Schöppner (alle Fulda), Beisitzender Dienstnehmerseite: Stefan Bug (Marburg), Ulrich Moormann (Fulda), Martin Mulqueen (Fritzlar), Harald Schmidt (Volkmarsen), Hubert Schulte (Fulda), Walter Sittig (Kassel). Die Geschäftsstelle wurde beim Bischöflichen Generalvikariat in Fulda eingerichtet. Die Anschrift lautet: Kirchliches Arbeitsgericht für die Diözese Fulda, Geschäftsstelle, Paulustor 5, 36037 Fulda, Tel. 0661/87-0 oder -262, Fax 0661/87-362.
http://www.bistum-fulda.de/bistum/presse_medien/liste_pressemeldungen/2006/2006_01/bpd_2006_1/bpd_20060120_Arbeitsgericht.shtml

Das Gejammer der Justizangehörigen, sie seien so überlastet, ist Heuchelei.
Wer öfter in Gerichten ist, weiß es:
Richter etc. haben viel Freizeit.
http://althand.de/odie.html

Meine Kuh meint, da braucht sich niemand wundern, wenn Künstler in Deutschland wie die Musiker der Band Slime gehässige Texte zur Gerechtigkeit der deutschen Justiz schreiben.

 

Grüße von Steffen Becker vom „Hoks Medien Dienst“ 21.08.2007

Gespeichert unter: Abmahnung, Betrug, Hoks Medien Dienst, Steffen Becker, Zensur — meierhof @ 7:03

Gerade war ich mit meiner Kuh ein paar Tage im Urlaub. Da ist mir aufgefallen, dass es in verschiedenen Ländern verschiedene Sitten gibt, Grüße zu übermitteln. Hier sagen wir zum Beispiel, wenn wir jemanden freundlich begrüßen möchten, einfach „Grüezi“ und um uns zu verabschieden, sagen wir oft einfach nur „Gruss“.

In Deutschland aber, da gibt es ganz besondere Grußformeln. Mit dem Betreff in der E-Mail demonstriert Steffen Becker vom „Hoks Medien Dienst“ zum Beispiel gleich zur Begrüßung Freundlichkeit:

Betreff: Entfernung „Abmahnung vom Hoks Medien Dienst / Steffen Becker“

Nun mag sich jemand fragen, wer eigentlich Steffen Becker ist. Meine Kuh meint, Steffen Becker wäre als Medienmann geradezu ein Experte für freundliches Grüßen:

Der hat, so stehts auf der Homepage (http://www.cantate-online.de) einige Zeitschriften als Abo angeboten, erst letztens las ich über den Mann, weil er angeblich (ich verwende bewusst angeblich!) ein wenig mit Zeitungs-Abos für Funker und Musiker betrogen haben soll…

Auch die in Deutschland übliche Grußformel zur freundlichen Verabschiedung demonstriert Steffen Becker vom „Hoks Medien Dienst“ Menschen, denen die deutsche Kultur fremd ist, in Perfektion:

Ich bitte Sie daher meinen Namen „Steffen Becker“ und meine
Firmenbezeichnung „Hoks Medien Dienst“ von Ihrer Homepage bzw. aus Ihrem
Forum zu entfernen und natürlich auch aus dem Forumbeitragstitel.
Sollte dies nicht innerhalb von 2 Wochen geschehen (22.08.2007), werden Sie
wieder von meinem Anwalt hören.

Denn genauso wie Sie den Namen von meinem Anwalt nicht veröffentlichen
dürfen, dürfen Sie auch meinen Namen und Firmennamen nicht veröffentlichen.

Ihrer geschätzten Kooperation sehe ich entgegen.

Mit freundlichen Grüßen

Steffen Becker
Inhaber Hoks Medien Dienst
Rubensstr.98
12157 Berlin

Kompliment, Herr Becker, auf so hübsche Grußfloskeln zur Kundenbindung können wohl nur Deutsche kommen. Ich bevorzuge aber weiterhin den einfachen „Gruss“.

Gruss

Meierhof

 

Christoph Bruder in der Rolle als Rumpelstilzchen von Augsburg 01.08.2007

Gespeichert unter: Christoph Bruder, DB2CBA, Einschüchterung, Funktechnik24, Rumpelstilzchen — meierhof @ 4:02

Auf das Bergecho zu DB2CBA von Funktechnik24 i.I. ist schon wieder ein Leserbrief gekommen. So auf den ersten Blick meinte meine Kuh, dass Rumpelstilzchen persönlich den Leserbrief geschrieben hätte. Aber nein, der Leserbrief ist gar nicht von Rumpelstilzchen, sondern schon wieder von Christoph Bruder aus Augsburg, der gerade mit Funktechnik24 eine 49.782,53 Euro schwere Insolvenz hingelegt hat und nun offenbar Rumpelstilzchen spielen möchte:

Betreff: Unterlassungsaufforderung!

Sehr geehrter Herr Meierhof,

gegen Ihre heutige Mail muss ausdrücklich widersprochen werden, genauso wie der weiterhin durch Sie erfolgenden Veröffentlichung von Themen über meine Person und/oder Firmen. Dies untersage ich Ihnen hiermit nochmals ausdrücklich unter Androhung aller rechtlich möglichen Schritte!

Mit der Veröffentlichung von nur an Sie privat bestimmten vertraulichen Schreiben, die auch noch so extra gekennzeichnet sind, verstoßen Sie eindeutig gegen das Brief- und Telekommunikationsgeheimnis, den Datenschutz und die Vertraulichkeit des Wortes und Sie machen sich somit STRAFBAR!

Daher werde ich nun umgehend Strafanzeige gegen Sie erstatten, es seidenn, Sie nehmen die Beiträge bis heute Abend 20 Uhr aus dem Netz und unterlassen dies in Zukunft.

Hier die Paragraphen für Sie, die sie offenbar nicht kennen:

Strafgesetzbuch
Besonderer Teil (§§ 80 – 358)
15. Abschnitt – Verletzung des persönlichen Lebens- und Geheimbereichs (§§ 201 – 210)
§ 201
Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes
(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer unbefugt
1. das nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen auf einen Tonträger aufnimmt oder
2. eine so hergestellte Aufnahme gebraucht oder einem Dritten zugänglich macht.

(2) Ebenso wird bestraft, wer unbefugt
1. das nicht zu seiner Kenntnis bestimmte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen mit einem Abhörgerät abhört oder
2. das nach Absatz 1 Nr. 1 aufgenommene oder nach Absatz 2 Nr. 1 abgehörte nichtöffentlich gesprochene Wort eines anderen im Wortlaut oder seinem wesentlichen Inhalt nach öffentlich mitteilt.

Die Tat nach Satz 1 Nr. 2 ist nur strafbar, wenn die öffentliche Mitteilung geeignet ist, berechtigte Interessen eines anderen zu beeinträchtigen. Sie ist nicht rechtswidrig, wenn die öffentliche Mitteilung zur Wahrnehmung überragender öffentlicher Interessen gemacht wird.

(3) Mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer als Amtsträger oder als für den öffentlichen Dienst besonders Verpflichteter die Vertraulichkeit des Wortes verletzt (Absätze 1 und 2).

(4) Der Versuch ist strafbar.

(5) Die Tonträger und Abhörgeräte, die der Täter oder Teilnehmer verwendet hat, können eingezogen werden. § 74a ist anzuwenden.

Brief- und Telekommunikatiosngeheimnis:

http://www.rechtsprobleme.at/doks/diss-exkurs.html

Offenbar wissen Sie nicht, dass das unerlaubte Veröffentlichen von e-Mails verboten ist, siehe auch hier:

http://www.e-recht24.de/news/sonstige/359.html

Zudem machen Sie sich mit Ihrer Schmähkritik über meine Person auch hinsichtlich Übler Nachrede, Verleumdung, Rufmord, etc. strafbar, wie es scheint.

Demnach wäre es absolut in IHREM Interesse, meiner Forderung nachzukommen und umgehend Folge zu leisten.

Einer Veröffentlichung meiner e-Mails wird nochmals ausdrücklich widersprochen und ich werde Sie im Vergehensfall vollständig Schadensersatzpflichtig machen und zudem mir weitere rechtliche Konsequenzen, bis hin gehend zu Unterlassungsklagen, ausdrücklich vorbehalten!

Zudem ist es nicht zulässig, Veröffentlichungen von Insolvenzbekanntmachungen.de auf eigenen Seiten zu veröffentlichen, oder weiter zu verbreiten.

Meine Kuh hat Christoph Bruder mit einem Zitat aus dem Märchen Rumpelstilzen geantwortet:

»Heute back ich, morgen brau ich,
übermorgen hol ich der Königin ihr Kind;
ach, wie gut ist daß niemand weiß
daß ich Rumpelstilzchen heiß!«

Es ist schon erstaunlich, wie brandaktuell auch heute noch die Märchen der Gebrüder Grimm sind. Bleibt bloß zu hoffen, dass sich nun niemand vor Wut selbst mitten entzwei reißt.