Meierhof’s Blick von den Alpen

Glückliche Kühe auf saftigen Weiden

Abmahnteam Anatol Wiecki und Beate Wieloch 07.09.2010

Filed under: Uncategorized — meierhof @ 2:30 am

du, Helmut, sagte meine Kuh zu mir. Kennst Du Anatol Wiecki?

Nein, sagte ich meiner Kuh. Der Name hört sich auch nicht nach einem Bergbewohner an, den ich kennen sollte.

Nein, den musst du auch kennen, sagte meine Kuh, im fernen Deutschland, da ist Anatol Wiecki mit seiner Abmahnerei eine große Nummer.

Grüezi, aber das hat doch nichts mit hier zu tun, sagte ich meiner Kuh.

Oh doch, sagte meine Kuh. Schau, ich habe gerade beim Schweizer Google nach dem tollen deutschen Awalt Hagen Hild und Anatol Wiecki aus Köln und seiner Anwältin Beate Wieloch gesucht. Doch wo ich dann auf die Seite von Hagen Hild gehen wollte, kam nur noch 404 – seite nicht gefunden.

Ach so, meinte ich zu meiner Kuh, das kommt öfter vor. Da wird bestimmt ein Irrtum vorgelegen haben.

Ja, sagte meine Kuh, ein Irrtum hat das bestimmt vorgelegen. Bei den Jurablogs Promulgations findet sich sogar noch mehr:

„Unsere Vertragsanwälte informieren uns, dass Rechtsanwältin Beate M. Wieloch aus Köln im Auftrag von Herrn Anatol Wiecki Wettbewerbsverstöße abmahnt. Herr Anatol Wiecki betreibt eine Internet- und Medienagentur und lässt wettbewerbsrechtliche Abmahnungen aussprechen. Gerügt wird die Bewerbung mit einem Nettopreis, ohne dabei den konkreten Bruttopreis zu nennen. Gefordert wird die Abgabe… mehr“

Doch dann kommt gar nichts mehr.

Ja, sagte ich zu meiner Kuh, so ist es nunmal, das harte deutsche Wettbewerbsrecht.

Meine Kuh lachte mich da aus und sagte „Ich habe den Wettbewerber Anatol Wiecki angerufen.“

„Und?“ fragte ich.

Da war die deutsche Flusspolizei am Apparat.

Flusspolizei?

Ja, sagte meine Kuh, das waren irgendwelche deutschen Binnenwassersheriffs, die noch nie was von Anatol Wiecki gehört hatten.

Aber, sagte ich, woher soll seine Anwältin Beate Wieloch das wissen?

Ach, sagte meine Kuh, bestimmt weiß seine Anwältin davon gar nichts. Ich könnte wetten, seine süße Anwältin wird steif und fest behaupten, sie wüsste nicht, dass außer dem Abmahngeschäft kein Internetgeschäft hat, sie wüsste nicht, dass seine angebliche Adresse eine plumpe Fälschung ist und sie habe keine Ahnung davon, dass Anatol Wiecki davon lebt, seine Abmahnbeute mit Anwaltskomplizen zu teilen.

Ach soo, sagte ich, das ist doch nichts besonderes. Aber ist sie nicht süß, die Beate? Da muss man doch einfach Verständnis haben.

 

Dirk Hamel, der BND und das Soldatenglück 17.12.2009

Filed under: Zensur — meierhof @ 3:41 pm
Tags: , ,

„Also, sowas von süß ist der, schau dir dieses süße Gesicht nur an“, sagte meine Kuh zu mir. „Wer?“, fragte ich. „Du bist doch nicht etwa verliebt?“ „Dirk Hamel, der tolle Mann hinter dem Soldatenglück, der sich so gut mit dem BND auskennt“ schwärmte meine Kuh, „schau nur, wie gut der sich mit dem BND auskennt.“ Das war mir dann doch zuviel. „Dirk Hamel ist doch der Chef vom liberalen Netzwerk in Berlin, was soll der denn mit dem BND zu tun haben?“ meinte ich zu meiner Kuh.

„Schau nur, im Kosovo kennt der Dirk Hamel sich so gut aus, dass er weiß, wo der BND wohnt. Und er hat sogar Fotos von der Wohnung des BND in Pristina„, meinte meine Kuh. „Tatsächlich. Woher hat er die Bilder denn?“ „Psst, das ist ein Staatsgeheimnis. Es soll doch keiner denken, Dirk Hamel wäre ganz dicke mit dem BND. Deshalb ist Dirk Hamel auch ganz fleißig dabei, das Internet zu säubern.“ Weg! Weg! Weg!

Das verstehe ich nicht. „Dirk Hamel veröffentlicht Bilder der Wohnung des BND in Pristina, sucht sich die gleiche feine Adresse wie der Rüstungskonzern Diehl und nun will er, dass das alles geheim ist?“, fragte ich, „da braucht doch bloß jemand nach Dirk Hamel und BND suchen, und schon ist alles wieder da.“ „Ja,“ flüsterte meine Kuh schwärmerisch, „clever ist das nicht, doch so ist er eben. Aber ist er nicht süß, der Dirk Hamel?“

 

Von Stalkern und Zensoren 25.03.2009

Filed under: Christian Schertz,Zensur — meierhof @ 8:25 pm

Du Helmut, schau mal hier, sagte meine Kuh:

Rolf Schälike, Betreiber der bekannten Buskeismus-Seite wäre ein Stalker . Das meint zumindest das Landgericht Berlin, das einem Antrag auf einstweilige Verfügung statt gab und Schälike verbot, einen Berliner Anwalt zu beleidigen, ihm nachzustellen, unwahr über ihn zu schreiben und in irgendeiner Form mit ihm in Kontakt zu treten. Auf Grund der letzten Berichterstattung auf buskeismus dürfte es sich beim Antragsteller um den Berliner Medienanwalt Schertz handeln.

Das Amtsgericht Charlottenburg hatte zunächst den Antrag abgewiesen, eine Beschwerde beim Landgericht Berlin war dann erfolgreich. „Die permanenten Veröffentlichungen über den Antragsteller auf der Internetseite des Antragsgegners http://www.buskeismus.de, das Zusenden von Grußkarten und Emails – zuletzt am 25.02.2009 – stellen nach dem glaubhaften Vortrag des Antragstellers eine unzumutbare Belästigung und ein wiederholtes Nachstellen im Sinne des § 1 Abs.2 Ziff. 2 b) des Gewaltschutzgesetztes dar, ohne dass dieses Verhalten durch berechtigte Interessen des Antragsgegners gerechtfertigt wäre“, schreibt das Gericht in seiner Urteilsbegründung.

Abgesehen davon, dass die angesprochene Weihnachtskarte und jene eMail eher ein Friedensangebot darstellen als eine Belästigung, dreht das Berliner Landgericht den Sachverhalt einfach um und macht den Täter zum Opfer. Denn eigentlich ist Rolf Schälike ein Opfer von nachhaltigem Anwaltsstalking. Anwalt Scherz überzieht den kritischen Gerichtsreporter mit einer Vielzahl von Klagen, die alle nur ein Ziel verfolgen, jenen unbequemen Kritiker zum Verstummen zu bringen. Denn meist geht es bei den Streitpunkten nicht um wesentliche Dinge, sondern eher um Kleinigkeiten, die man auch mit einem Anruf oder eMail hätte aus der Welt schaffen können.

Für Rolf Schälike ist die Auseinandersetzung mit jenem Anwalt eine teure Angelegenheit, während letzterer die Sache sicher als betriebliche Unkosten abrechnen kann. Das stellt schon einen Nachteil des aktuellen Presserechts dar. Das Gewaltschutzgesetz wurde erlassen, um Menschen vor aggressiven Partnern oder Stalkern zu schützen. Dass ein Gericht aber einem Gerichtsreporter auf dieser Basis seine Tätigkeit verbieten will, stellt einen schwerwiegenden Eingriff in die Pressefreiheit dar, der hoffentlich bald von einem höheren Gericht kassiert werden wird.

Das gibt’s doch net, sagte ich da zu meiner Kuh. Doch, sagte meine Kuh, in Deutschland schon.

 

Gestatten: Schertz, Christian Schertz 26.12.2008

Filed under: Christian Schertz — meierhof @ 5:20 pm

„Du, Helmut“, sagt meine Kuh zu mir. „Lies mal diese Weihnachtsgeschichte:“

Lasst mich rein in den Sumpf!

Vorlesung eines angesehenen Anwalts

am 13. Tag des Offenen Wortes – Fachhochschule ….

von Rolf Schälike – 22.12.2008

Meine Damen und Herren,

heute im Jubiläumsjahr, dem fünften Jahr Ihrer zweiwöchigen „Offenes Wort“ – Tage erhielt ich die Ehre, Ihnen, den auserlesenen Studenten darzulegen, wie ich mich darum bemühe, in die Gesellschaft der sich im Sumpf wälzenden deutschlandweit bekannten kriminellen Anwälten aufgenommen zu werden. Ich möchte deren Führer werden, weltweit.

Zunächst Mal zu Klarstellung: „Gutmenschen“, „Idealisten“, „Intellektuelle“, sind diese aus Versehen durch die Kontrollen in den Vorlesungssaal geschlüpft, könne sich die Ohren zuhalten. Für Euch ist es verlorene Zeit und vergebene Mühe, praktische und wirksame Hilfe zu erhalten. Mit meinen Sicherheitskräften möchte ich mich wegen Euch nicht anlegen. Zu unbedeutend diese verlogene Stunde. Ihr dreht durch, seht mich als einen Kranken, als Psychopathen, als Schwein, Betrüger und Menschenverderber an. Ihr begreift nicht, dass wir es sind, die die Welt vorantreiben und bestimmen, wie und wo der Hase läuft.

Ihr „Gutmenschen“, „Idealisten“ und „Intellektuelle“ dürft sitzen bleiben – da bin ich stärker als meine Vorredner – Ihr dürft Euch sogar Notizen machen, ich werde am Schluss der Verlesung jedes Wort bestätigen, für fünf Euro je Wort, versteht sich, und zuzüglich der Mehrwertsteuer, die ich nicht abrechne, weil Ihr noch keine Unternehmer seid. Wer eine Quittung haben will, möchte den Saal doch jetzt schon verlassen.

Ihr erhaltet alle die Chance, nicht unterzugehen als Vollidioten mit Euren Glauben an das Gute.

Ich bin ein gefürchteter Anwalt, manche bezeichnen mich als Zensurguru. Das ist falsch. Gurus sind Lehrer, in der Umgangssprache Leithammel oder Rattenfänger. Ich bin weder Lehrer, obwohl ich doziere. Das mache ich aber nur des Geldes wegen und der Beschaffung von Mandanten. Meinen Studenten gaukle ich das meiste vor, das sehe ich nicht an als Lehre. Dass ich kein Hammel bin, erkennt Ihr selber. Sehe ich aus wie ein Hammel? Leiten möchte ich niemanden. Euch auch nicht. Am liebsten sehe ich Euch vor Gericht als meine Antragsgegner und Beklagten, welche vehement mit mir vor Gericht streiten mit viel Geld in der Tasche, bei Euch in dem Safe Eurer Väter. Ratten habe ich zwar gern, diese stinken so angenehm, sind dafür klug, ähneln mir sogar äußerlich mit ihrem grauen Fell. Was würde ich nicht alles hergeben, mit einem solchen Fell selbst befallen zu sein. Ich fange keine Ratten, ich setzen diese aus und freue mich, wen andere kreischen, sich fürchten vor diesen lieben Wesen. Wer mich als Zensurguru bezeichnet, liegt also falsch, versteht nichts vom Leben. Ich wichse, und lass es an mir abgleiten.

Jetzt zum Thema: Ich verstehe wenig von Computern, noch weniger vom Internet. Ich weiß nicht, was eine Maus ist, geschweige denn wie im Internet das Archivieren funktioniert. Das überlasse ich meinen jüngeren Mitarbeitern. Meine Angriffe gegen die Unbelehrbaren basieren auf den alten Traditionen. Meine Mandanten kommen aus den Künstlerkreisen, es sind deutschland- sogar weltweit bekannte kaputte Typen. Auch Wirtschaftsmanager vertrete ich. Das hat seine Vorteile. Ich verdiene gut, bin bekannt und kann stolzieren wir ein Gockel. Die Nachteile überwiegen leider. Ich bin nicht einer von denen. Ich gehöre zum Sumpf. Das ist meine Bestimmung. Die meisten meiner Mandanten sind zwar auch Betrüger aus der Wirtschaft oder Selbstdarsteller im Fernsehen und Film. Sie arbeiten und kämpfen für ihr öffentliches verlogenes Bild und fürchten nichts mehr als die Wahrheit. Sie möchten nicht als Schurken in der Öffentlichkeit dastehen. Ich bin da anders, mich stört es nicht, was die anderen über mich denken. Ich möchte in den Sumpf, und werde das auch schaffen. Da gehöre ich hin

Es gibt gute Vorbilder unter den Anwälten, die sind im Sumpf bekannter. Sie schaffen sich Gegner und greifen diese neuerdings mit DDOS Attacken an. Ich weiß zwar auch nicht, was das bedeutet, aber als Betrüger verurteilter weiter zu stänkern, ist geil, geiler als das Spielen mit der geilsten Frau.

Die greifen mit DDOS-Attacken an, und behaupten das Gegenteil, sie werden angegriffen. Ich kann vor Neid platzen. Das, was ich altmodisch tue mit meinen Abmahnungen, auch hundertfachen gegen alle Buchhändler und Antiquare, mit falschen Vorträgen und Geschrei samt Beleidigungen vor Gericht, ist nichts gegen diese moderne Barbarei.

Das ganze Internet lacht über denen Sumpf. Über mich lachen nur angesehene Journalisten, in seriösen Zeitungen geht man mit mir vorsichtig um. Das ist mir zu wenig. Ich bin pervers, das reicht mir nicht. Ich möchte weltweit ausgelacht werden. Das macht mich heiß.

Ich möchte zur Staatsanwaltschaft laufen und mich als Opfer der DDOS-Attacken stellen, obwohl ich selbst im Netz der Angreifern rectus spiritus sein möchte.

Ich halte „Verleumdung“, „böswillige Falschbeschuldigung“ für die richtigen Begriffe, mit denen ich angegriffen werde, kehre diese aber um mit meinen juristischen Erfahrungen und werde aus dem Sumpf heraus obsiegen. Meine Anwaltskammer wird mich nicht verraten, denn dem Grunde nach, bin ich nicht allein. Die meisten möchten in den Sumpf und sind schon drin. Bloß öffentlich dazu zu stehen und sich zu präsentieren, haben nicht alle drauf.

Ich bin Rechtsanwalt, sollen die anderen lachen.

Wenn ich mich als „Opfer“ darstelle, und mich der Lächerlichkeit und Verlogenheit preisgebe, dann fühle ich mich gekitzelt und gelobt. Ich möchte lernen, bei meinen Kollegen, die das Internet beherrschen und nutzen, so wie ich die verstaubte Justiz.

Die sind seit Jahrzehnten eine Handvoll Krimineller, seit 2005 eingeschossen auf einen Typen, der sie anprangert auf seine web-Sites http://www.IT-xxxxx.de und http://www.rxxxxxx.org. Auch ich habe mich eingeschossen auf einen Justizkritiker, der will die Welt verbessern, ein Idiot, wie wir es alle wissen.

Was sind meine Waffen: Verleumdungen, Beleidigungen, Betrug, Lügen vor Gerichten, falsche Versicherungen an Eides statt, auch Drohungen. Bis jetzt beschränkt auf die juristische Öffentlichkeit, in Blogs oute ich mich noch nicht. Das möchte ich lernen, au, au, au, wird das schön, wenn ich keinen Ruf mehr zu verlieren habe.

Auf die Staatsanwaltschaften in den deutschen Städten ist Verlass, die nehmen meine Angriffe auf die leichte Schulter, man darf immer dreister werden.

Mit DDOS-Attacken sind neuen Wege aufgezeigt gegenüber Personen, denen man mit meinen altmodischen Bemühungen wirtschaftlich nicht beikommt. Ich belüge Landgerichte in Berlin, Hamburg, Köln und München und anderswo. Drohe mit Strafanzeigen, wissend, dass man damit nicht weiter kommt. Vielleicht erwischt es mich einmal. Dann bin ich bewiesenerweise im Sumpf und habe öffentlich mein Ziel erreicht. Das wird mich aufbauen und der Beginn zu absoluten Enthemmung sein.

Wenn meine Gegner meinen, ich gehöre ins Gefängnis, dann irren sie sich. Meine Vorbilder auf dem modernen Feld des Internets sind alle frei.

Sind durch meine Attacken auch Dritte betroffen, so gehört das zu meinem Geschäft. Es ist wie mit den Geiseln. Selber schuld, dass sie nicht auf meiner Seite standen oder nicht genug gegen meine Gegner unternommen haben.

Meine Gegner wehren sich, sie springen von einen Host auf den anderen. Ich lese, sie sind „Hostingnomaden“ Auch bei diesem Wort weiß ich nicht, was es bedeutet, aber zum Vorbild nehme ich mir diese Halunken, die leben mit der Zeit.

Die web-Site des Gegners steht unter Beschuss. Klingt doch gut. Ich darf jemanden beschießen, brauche keinen Bundestagsmandat dazu. Ist das geil, bloß Mist, dass ich nicht selbst und meine jungen Kollegen darauf gekommen sind.

Dass meine Daten bei einer DDOS-Attacke gesammelt werden können, juckt mich nicht. Als unabhängiges Organ der Rechtspflege bin ich dagegen geschützt, und weiß, wie ich mich zu verhalten habe mit den aufsässigen Staatsanwälten.

Ich möchte auch zum so bekannten Serienabmahner und Hassblogger werden, und werde das sogar öffentlich einräumen. Darin liegt die Stärke meines Sumpfes.

Schreibt man mir: „Herr Oberguru der Zensuranwälte, Ihr Blog störte scheinbar viele! Wenn er jetzt erstmal blockiert ist, dann ist das wohl kein Kollateralschaden, wie Sie meinen, sondern eine „Kollateralwohltat,“ dann werde ich vor Freude an die Decke springen angesichts der geschenkten Möglichkeit zu klagen. Die Massen weiß ich hinter mir.

Ich werde im Blog antworten: „Ja, so sind sie, die Gutmenschen!“ und mir vor Lachen in die Hosen machen. Meine Frau kann dann die Hosen waschen, sie wartet schon gierig drauf auf den Uringeruch.

Werde ich bedroht mit den Sätzen „Die Staatsanwaltschaft in Berlin prüft derzeit, welche geeigneten Maßnahmen gegen den von mir benannten Verursacher – gemeint bin ich – ergriffen werden können.“ dann geht mir einer ab ob dieser Dummheit. Was versteht der Typ von unserem Rechtssystem?

Ich werde im Namen der Staatsanwaltschaft antworten und deren Pressesprecher spielen, denn wie die denken und handeln, weiß ich am besten, ich kann es sogar bestimmen.

Habe ich Mist im Internet verpasst und möchte das löschen, dann organisiere ich eigene DDOS-Attacken auf meine Seiten, und weg sind die Beweise. Den Angriff zur Beweisvernichtung kann ich leicht meinem ausgewähltem Gegner ankreiden.

Ich werde in den Foren rumheulen, mir gute Namen gebender „crailing“ oder. „starnacht“

Wer meint, ich missbrauche meinen Anwaltsberuf, der irrt, und versteht nicht von unserem Rechtsstaat. Ich bin zwar ein Abmahngauner, und meine Verhaltensweisen werden sehr genau beobachtet, aber ich möchte in den Sumpf, da bin ich geschützter als unter den heutigen meinen Mandanten, den Superganoven. Zu kompliziert für mich. Niemand kann mir was. Da ist meine Entdeckung, mein Know How.

Ich verleumde und beleidige, ich handle strafbar und zeige ein strafwürdiges Verhalten. Na und ihr Gutmenschen, was seid naiv? Was versteht ihr vom Leben, von der ewigen Hast, dem Versteckspiel, dem Hässlichsein und dem Sich daran Ergötzen.

Ich bin fett und unangenehm, meine Mandanten ekeln sich vor mir. Gereicht mir alles zum Vorteil, denn meine Mandanten möchten nicht, dass die anderen erfahren, wer sie vertritt. Ich habe damit Mitstreiter, starke Leute in den Medien und in der Wirtschaft. Mir fehlen noch Geheimdienstler und Richter. Anwälte vertrete ich schon. Sind zwar auch Psychopathen wie ich, aber wir zusammen sind unschlagbare Kampfmaschinen im Sumpf der deutschen Gerechtigkeit und Justiz. Wer möchte besser sein? Geht und gibt es nicht.

Ganz heimlich unterstützen mich ein halbes Dutzend Mörder mit ihrem Anwalt, einen Doktor wie ich. Wir nutzen die gleichen Gesetze, die gleichen Richter, die gleichen Tricks. Verlieren wir, dann sind es unsere Mandanten, die uns nicht ausreichend Material geliefert haben oder eben die beschissenen Richter, die unsere Höhen und Tiefen noch nicht erreicht haben.

Manche halten mich für dumm. Wir wissen alle, dass Dummheit nicht verboten ist, und dass die dümmsten Bauern die größten Kartoffeln ernten. Daran halten ich mich. Versucht es auch.

Meine Vorbilder aus dem Sumpf arrangieren Verbrecherfressen und jagen ihren Gegnern Angst und Furcht ein. Das werde ich auch noch lernen müssen, mich im Verbrecherkreisen wohl zu fühlen, wie manch unserer Politiker. Dann bin ich schon bald am tiefsten im Sumpf versackt und noch geschützter.

Werde ich und meine Freunde als kriminelles Pack gesehen, dann stört es mich nicht. Die sollen schreiben, was sie wollen. Für mich wird das zu einer Gelddruckmaschine nach Belieben und Bedarf. Dann gibt es nicht weniger, sondern mehr Prozesse, zwar auch mehr über mich zu lesen, aber ich bin im tiefsten Sumpf, tiefer geht es nicht mehr für uns Anwälte. Der Staat hat mein Segen.

Ich mahne ab im Presserecht, auch massenweise nicht nur die Verlage, sondern auch, wie ich schon vortrug, alle Buchhändler und Antiquare. Da bin ich jedoch noch Anfänger. Meine Mandanten, das muss ich betonen, haben ein Image zu verlieren. Das schränkt mich ein. Besser sind die sich im Sumpf wälzenden Advokaten. Die mahnen ab für unbekannte und selbst versumpftes Pack mit unverschämt, mit – bla, la, bla – ich meine, unverschämt hohen Kostenansatz bei Ebay wegen fehlender Auszeichnungen an irgendwelchen Klamotten, die anderen wegen Bildern aus Nachschlagwerken für das Fressen, Saufen, Lieben und sonstige Genüsse. Sumpf im Sumpf mit Sumpf versumpft. Da möchte ich hin. Da bin ich sicher.

Dass die Abmahnungen wortgleich sind, ist meine Stärke. Die faulen Richten können ihre Urteile kopieren. Wir sitzen ja im gleichen Boot und haben zusammen studiert, gelernt, wie man andere bescheißt.

Keinesfalls Streitwerte unter 20.000 Euro ansetzen. Das wäre fatal und unernst. So schafft man’s nicht zum Sumpf. Die wahren Umsätze meiner Gegner spielen keine Rolle, zahlen müssen die so und so.

Der Eindruck, dass meine Abmahnungen lediglich dazu dienen, „Abmahnganoven“ ein gutes Einkommen zu verschaffen, muss erst Mal bewiesen werden. Ist dieser bewiesen, dann muss auch Recht gesprochen werden. Für uns im Sumpf gibt es nur Siege bei den versumpften Richtern. Das müsst Ihr auch verstehen.

Die Verlierer nennen sich Opfer, dass ich nicht lache. Sie werden aufgerufen, sich zu vereinen, da lache ich noch mehr. Die sind doch die Gelackmeierten, die wollen nicht in die Öffentlichkeit und wissen nichts von dem kollegialem Zusammenhalt unter uns Juristen.

Meine Mandanten sollen Firmen gründen, dann habe ich es leichter. Die Großen machen es mir vor. Ich will aber in den Sumpf, die Öffentlichkeit nicht scheuen, nichts zu verlieren an meinem Ruf, ist meine Richtschnur, mein Stern, der mich führt hinab, hinab in die Gosse.

Genug für heute.

Wer möchte die Beweis, für fünf Euro das Wort?

Es meldet sich niemand. Zugelernt haben alle.

„Pfui, wo hast Du denn dieses ekelige Märchen her?“ fragte ich meine Kuh. „Das ist ja schlimmer als Bukowski. Du glaubst doch nicht wirklich, dass da auch nur ein Wort von wahr ist.“

„Ja“, sagte meine Kuh, „diese Weihnachtsgeschichte habe ich hier bei Eurodiva gefunden. Aber kaum war das Märchen da veröffentlicht, da war es auch schon wieder weg. Da hat sich bestimmt jemand in einem Spiegel gesehen.“

„Nein, meine liebe Kuh, in dem Text kann sich nun wirklich niemand erkannt haben. So eine eklige Geschichte kann nur die Phantasie gebären. Darin kann sich niemand erkannt haben. Und wenn, dann wird er sich das garantiert nicht anmerken lassen.“

„Das sagst Du so. Ich hätte ja auch nie gedacht, dass nun schon Weihnachtsmärchen verschwinden“, sagte meine Kuh, „aber da wo vorher die ekelige Geschichte stand, gibt es nun eine einstweilige Verfügung vom Rechtsanwalt Christian Schertz zu bestaunen.“

Da habe ich resigniert: „Oh, Gott, ich hätte nie gedacht, dass solch ein Anwalt so tief sinken kann.“

 

Martin Klockzin „komplett rehabilitiert“ 26.08.2008

Filed under: Uncategorized — meierhof @ 12:05 pm

„Du Helmut“, sagte meine Kuh neulich zu mir, „ich möchte nach Sachsen“. Das erstaunte mich und so antwortete ich: „Was

willst Du denn da, hier sind die Berge doch viel schöner?“ „Schau“, meinte meine Kuh, „in Sachsen funktioniert der

Rechtsstaat so gut wie nirgends sonst auf der Welt. Schau Dir zum Beispiel Martin Klockzin an. Da gab es so

manche Verschwörungstheorie im bösen Internet:

— Person

Dr. Martin Klockzin, geboren so um 1960, ist ein deutscher promovierter Jurist.
— Familie

Aus dem Stern vom 22.06.2007 geht hervor, dass Martin Klockzin verheiratet ist und aus der Passage „seine Empörung im

Büro, nachdem ihm sein Schwager angeblich mit einer Anzeige droht, weil Martin dessen Tochter im Urlaub zu nahe

gekommen sei“ geht hervor, dass es anscheinend auch einen Schwager gibt. In der LVZ vom 25.06.2007 ist von einem

Zwillingsbruder die Rede. Bei berlinkriminell ist am 17.01.2007 in Zusammenhang mit Immobiliengeschäften der LWB von

Manfred Klockzin die Rede.
— Waffenträger

Im Stern vom 22.06.2007 heißt es: „Die Beamten kommen zu ihr nach Hause. Herr Klockzien sei Waffenträger, sagen sie

besorgt, sie lebe nicht ganz ungefährlich.“
— LWB

Als direkter Nachfolger des heutigen SPD-Bundestagsabgeordneten Rainer Fornahl, der den Job bis Ende 1993 hatte, war

Martin Klockzin bei der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB) als Chefjustiziar unter anderem zuständig

für die Rückübertragung von Grundstücken an Alteigentümer. Im Juni 2007 gab die LWB die Trennung von Martin Klockzin

bekannt.
— Attentat 1994

Am Abend des 17.Oktober 1994 wurde auf Martin Klockzin ein Attentat verübt. Ein falscher Telegrammbote klingelte an

der Tür seiner Wohnung, zückte eine Neun-Millimeter-Pistole und feuerte aus nächster Nähe drei Schüsse ab. Nur mit

Mühe konnten Ärzte sein Leben retten.
— Täter

Der rasch gefasste Schütze wurde zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt. Angestiftet sollen ihn drei Kleinkriminelle

haben, die dafür „lebenslänglich“ erhielten. Laut sz-online vom 13.06.2007 soll der Schütze „Sven T.“ im Jahr 2005

vorzeitig aus der Haft entlassen worden sein und die Staatsanwaltschaft ihm zwischenzeitlich vorwerfen, im Jahr 2004

am professionellen Diebstahl mehrerer Autos beteiligt gewesen zu sein.
— Nebenklage

Laut LVZ vom 07.06.2007 wurde Martin Klockzin als Nebenkläger von 1996 an von Sieglinde Buchner-Hohner vertreten. Eine

Sieglinde Buchner-Hohner präsentiert sich zusammen mit dem Vizepräsideten des Landgerichts Leipzig a. D., Rechtsanwalt

Jürgen Niemeyer, auf einer Internetseite mit Titel „Rechtsanwälte Sieglinde Buchner-Hoher & Jürgen Niemeyer“ unter

einer Adresse in München.
— Richter

Richter im Verfahren gegen den Schützen und die drei kleinkriminellen Anstifter war Günther Schnaars. Sabine Beikler

schrieb über ihn im Tagesspiegel am 07.07.2007:

„Es war und ist in Leipziger Juristenkreisen allgemein bekannt, dass Schnaars zum Freundeskreis von Niemeyer, dem

damaligen Landgerichtsvizepräsidenten, und dem aus Koblenz stammenden Juristen Norbert Röger zählt.“
— Drahtzieher

Laut Welt Online vom 17.06.2007 wurden erst 1999 Joseph Schmied und Manfred Schneider, zwei Makler aus Bayern, als

Drahtzieher des Anschlags ausfindig gemacht. Sie sollen erklärt haben, von Martin Klockzin beim Verkauf eines

Gründerzeithauses benachteiligt worden zu sein. Deshalb hätten sie 8000 Mark bezahlt, um dem LWB-Manager „eine

Abreibung“ zu verpassen. Daraufhin wurden die Verfahren gegen die beiden Makler gegen Zahlung von je 2500 Mark an den

Weißen Ring eingestellt.

Weiter berichtet die Welt Online am 17.06.2007: „Zum Verkauf stand seinerzeit ein Eckhaus in der Riemannstraße 52. Die

Makler Schmied und Schneider hatten dafür 680000 Mark geboten. Den Zuschlag erhielt mit der Rechtsanwältin Sieglinde

Buchner die Lebensgefährtin des damaligen Vizepräsidenten des Landgerichts Leipzig – für 345.000 Mark.“
— Motiv

Der Stern 26/2007 erklärt das Motiv für die „Abreibung“ im Beitrag „Leipziger Völlerei“ so:

„Die Nebenklage für das Attentatsopfer vertritt eine Anwältin aus München. Es ist das Mindeste, was sie für Martin tun

kann. Immerhin hat sie ihm das LWB Haus in der Riemannstraße 52 zu verdanken, weshalb die Käse-Spekulanten so sauer

waren. Die Anwältin musste mit 350 000 Mark nur etwa die Hälfte von dem bezahlen, was die Allgäuer für die

Riemannstraße 52 schätzen ließen. Sie hatte sich dafür verpflichtet, behindertengerechte Sozialwohnungen zu bauen.

Gleichzeitig sollten wohl noch andere Geldforderungen an die LWB mit diesem Schnäppchen kompensiert werden. In den

Augen der beiden Immobilienhaie gibt es dafür nur eine Erklärung: Mauschelei. Aus eigener Erfahrung wissen sie, was zu

dieser Zeit in Leipzig über Bestechung, Einschüchterung und Freundschaftsdienste alles läuft, und tatsächlich verfügt

ihre Konkurrentin über beste Verbindungen: Ihr Lebensgefährte ist Vizepräsident am Landgericht, das die Beschwerde,

mit der sich die Allgäuer zunächst legal gegen Martins Entscheidung wehren, abweist. Den Fall hat ausgerechnet eine

Richterin auf dem Tisch, die mit einem gewissen Norbert zusammenlebt, der dort auch Richter ist und zudem der beste

Freund des Vizepräsidenten. Jeden Mittag gehen die beiden essen, ein Ritual, das heute wie das einzig gültige Gesetz

in Leipzig anmutet. Gegen diesen Juristenklüngel haben die Allgäuer keine Chance, sie rächen sich an Martin.

Unsichtbare Kräfte müssen die beiden trotzdem lange geschützt haben – die wahren Hintergründe für den Anschlag und den

Immobilien-Deal sollten wohl nie herauskommen. Norbert, der beste Freund ihrer alten Konkurrenten, ist inzwischen

Oberstaatsanwalt in Leipzig und macht, so zumindest die Erkenntnisse des Verfassungsschutzes, keinen Hehl aus seiner

Macht.“
— Aubis

Einem Bericht von Barbara Keller bei Berlinkriminell vom 17.01.2007 zufolge hat Martin Klockzin im Bankenprozess des

Berliner Bankenskandals als Zeuge ausgesagt. In der Einführung dazu schreibt Barbara Keller:

„Martin Klockzin (47) Leiter der Rechtsabteilung der Leipziger Wohnungs- und Baugesellschaft mbH (LWB), die 42 Prozent

ihrer 9.500 zu privatisierenden Wohnungen an die AUBIS-Gruppe veräußerte, machte sich Mitte der 90er als Pionier des

mit dem Bundesbauministerium entwickelten Zwischenerwerbermodells einen Namen.“
— Ehemalige Sekretärin Karin Christen

Im Stern-Bericht vom 22.06.2007 sind einge schwere Vorwürfe enthalten, die die ehemalige Sekretärin Karin Christen,

die meint sie sei bei der LWB herausgemobbt worden, gegen ihren Chef Martin Klockzin laut LVZ vom 25.07.2007 in

verschiedenen Medien und vor Ermittlungsbehörden erhoben haben soll.
— Info zu Norbert Röger

Im Stern steht am 22.06.2007 zur ehemaligen Sekretärin von Martin Klockzin:

„Sie dachte sich nichts dabei, dass ihr Chef, der lange für die Privatisierung städtischer Häuser zuständig war, enge

Freundschaften mit Kaufinteressenten schloss, dass er Notartermine verschwitzte und lieber laut mit seinen Freunden

telefonierte, zu denen – „Hallo Norbert, altes Haus!“ – offenbar auch der Leipziger Oberstaatsanwalt Norbert Röger

gehörte.“
— Info zu Hildegard Behrend

Im Stern gibt es am 22.06.2007 folgende Information von Karin Christen:

„Der Justiziar hatte sich offenbar einen Spaß daraus gemacht, die Polizei mit ausgedachten Mitarbeitern und

Abteilungen der LWB zu narren, wenn Führungskräfte mit dem Dienstwagen geblitzt wurden. „Hildegard Behrend“ ist der

Name des Phantoms.“
— Lissy

Der Stern behauptet am 22.06.2007 über Karin Christen:

„Und als sei dies selbstverständlich, bewahrt sie sogar Diskretion, als einmal ein Mädchen, „vielleicht 14 Jahre alt“,

im Büro auftaucht und „nach Martin“ fragt, der ihr angeblich versprochen hätte, mit ihr nach Sardinien abzuhauen. „Das

Mädchen nannte sich Lissy, hat geweint und gebettelt, ich möge Martin nichts von dem Besuch sagen, denn das hätte er

ihr verboten.““
— Berlin-Besuche

Der Stern behauptet am 22.06.2007 über Karin Christen:

Und sie weiß noch eine Menge mehr: Über den großen Aubis-Deal, zum Beispiel, der wahrscheinlich der Startschuss für

die Berliner Bankenpleite war, und nach denen es immer wieder Berlin-Besuche ihres Chefs gegeben haben soll, „von

denen keiner etwas wissen durfte“.
— LWB-Tochter Alt-Lößnig

Der Stern behauptet am 22.06.2007, Karin Christen wisse etwas „über dubiose Provisionszahlungen im Zusammenhang mit

der Investorensuche für die LWB-Tochter Alt-Lößnig, die sich ihr Chef womöglich mit der Ehefrau eines

Commerzbankbankers geteilt hat.“
— Trennung von der LWB

Zur Trennung zwischen Klockzin und LWB berichtete Welt Online am 17.06.2007, dass sein Ausscheiden aus der LWB eher

einer Kleinigkeit geschuldet sei. Gegen ihn liege beim Amtsgericht Leipzig ein Strafbefehl wegen Urkundenfälschung

vor. Laut Ermittlungsakte bestehe der begründete Verdacht, dass Martin Klockzin im Zusammenhang mit Verkehrsdelikten

fingierte Schreiben im Namen fiktiver LWB-Mitarbeiter abgeschickt habe, mit denen er offenbar Strafen wegen Raserei

mit Firmenwagen abwenden gewollt habe, führte die Welt weiter aus.
— 900Js33979/07

Uwe Müller schreibt am 23.01.2008 in Welt-Online:

„So wird nach Recherchen von WELT ONLINE ein weiteres Verfahren wegen „des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von

Kindern“ (Aktenzeichen: 900Js33979/07) geführt wegen „des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von Kindern“.

Beschuldigter ist ein ehemaliger Manager der städtischen Leipziger Wohnungsgesellschaft LWB, der schon im vergangenen

Jahr erklärt hatte: „Ich war nie in einem Kinderbordell oder dergleichen.““
— Jasmin

Weiter schreibt Uwe Müller am 23.01.2008 in Welt-Online etwas zu Jasmin-Mädchen:

„Schon im Jahr 2000 war der LWB-Manager von „Jasmin“-Mädchen als Kunde identifiziert worden, was er selbst in Abrede

stellt.“
— FC Sachsen Leipzig

Einem Bericht im Dynamo Kreisel Saison 1998/99 Heft 12/13 zufolge war Martin Klockzin mal Schatzmeister beim FC

Sachsen Leipzig: „Nach den Rücktritten der Führungsetage um die Geldgeber Otto Bauer, Klaus Wienhold, Marco Kroszewsky

und letztlich Schatzmeister Martin Klockzin hatte der FC Sachsen finanziell wieder Schlagseite bekommen.“


Videos

Tagesschau vom 15.06.2007 12:00h: Dubiose Immobiliengeschäfte

sorgen in Sachsen für Unruhe


Weblinks

Uwe Müller am 23.01.2008 in der Welt online: Justiz-Affäre –

Bordell-Enthüllung schockiert Sachsen

Sabine Beikler am 07.07.2007 im Tagesspiegel: Die dunkle Seite der

Macht

LVZ vom 25.06.2007: LWB und Klockzin trennen sich – OLG Dresden prüft

Verfahren

Holger Witzel am 22.06.2007 im Stern: Ein Krimi aus dem Leipziger Sumpf

Stern 26/2007, 21.6.2007 (Von Holger Witzel und Martin Jehnichen): Leipziger Völlerei

Uwe Müller am 17.06.2007 in der Welt online: Wohnungsba

ugesellschaft trennt sich von Chefjustiziar

sz-online vom 13.06.2007: Klockzin-Attentäter als Autodieb vor

Gericht

LVZ vom 07.06.2007: Geheimakten werfen neues Licht auf Anschlag gegen

LWB-Manager Klockzin

Barbara Keller bei Berlinkriminell am 17.01.2007: Bankenprozess – späte Zeugen

Dynamo Kreisel Saison 1998/99 Heft 12/13: Schießbude bitte schließen!

(pdf)


Verweise

Nachfolgend einige Verweise in das Internet. Die Richtigkeit und Qulität dieser Webseiten kann vom Editor nicht

beurteilt werden. Leser mögen diese Verweise bitte mit Vorsicht genießen und sich selbst ein Urteil bilden:

4topas am 21.06.2007: Der 5.Komplex… Martin Klockzin

http://4topas.wordpress.com/2007/06/21/der-5komplex-martin-klockzin/

Nadine in Berlin am 21.06.2007: Jasmin/Medienfreiheit http://nberlin.twoday.net/stories/3941052

MSN Nachrichten am 16.06.2007: Sachsen-Sumpf: Der Chefjustitiar und das Kinderbordell

http://news.de.msn.com/politik/Article.aspx?cp-documentid=5266165

Die sächsische Justiz erkannte sofort messerscharf, dass das alles nicht stimmt. Die über jeden Verdacht erhabene

Staatsanwaltschaft sagt, dass die ganzen Verschwörungstheorien von einer exil-schwäbischen Justizmafia im Sachsensumpf nicht

stimmt. Selbst der überaus distanzierte

Journalist Reiner Burger, der einst aus

Konstanz in Baden-Württemberg kam und später nach Dresden in Sachsen ging, schrieb neulich in der FAZ davon, dass Martin Klockzin sich „komplett rehabilitiert“

sehen kann. Für perfide Nestbeschmutzer wie als Prostituierte missbrauchte Mädchen, die ihren Mund nicht halten

können, gibt es hingegen prompt Verfahren wegen übler Nachrede. In ein Land, wo die Justiz so fleißig ist, dass es

niemand mehr wagt, mich eine Kuh zu nennen, wollte ich immer schon.“

„Aber, aber, liebe Kuh, wäre es nicht wichtiger, die sächsische Justiz würde sich endlich mit Nachdruck darum kümmern,

Morde wie die an Barbara Beer und Michael Mielke

aufzuklären?“, entgegnete ich entsetzt.

„Ach wo“, sagte meine Kuh, „warum sollte die fleißige Justiz in Sachsen das tun. Prioritäten müssen gesetzt werden. Angelika Beer und Michael Mielke sind ja tot und können schon deshalb

kein Nest mehr beschmutzen. Und wo niemand drüber redet, gibt es weder Pfützen noch Mafia oder Kühe. So lobe ich mir eine fleißige Justiz.“

 

Der Don und der Roland mit Tarnfarbe im Gesicht 09.05.2008

Meine Kuh kam letztens von der Weide und meinte zu mir, sie hätte den vom Schwulenblattredakteur Udo Erlenhardt zum „Pater Don Demidoff“ mutierten Spendensammler aus Rumänien und seinen Anwalt Roland Giebenrath mit Tarnfarbe im Gesicht durch die Büsche kriechen sehen. Nee, sag ich zu meiner Kuh, so was würden die beiden Spaßvögel nie tun, und das erst recht nicht bei uns vor der Haustür.

„Du“, sagt meine Kuh zu mir, „vielleicht sind die ja unter die Komödianten gegangen. Schau dir mal Don Demidoffs anonyme Lachnummer an.“ „Herr Gott im Himmel, Don Demidoff und Roland Giebenrath sind wirklich zum schießen komisch“, meine ich zu meiner Kuh. „Ja, ich muss immer herrlich lachen, wenn Clowns auch wirklich alles misslingt und sie stets zielsicher und beharrlich daneben langen“, meint meine Kuh zu mir.

Du, sag ich, ich habe da noch einen Witz. Weißt Du noch, im April kam doch bei uns diese elektronische Postkarte an:

From: Michael Meierhofer rou ät gmx.com
To: helmut.meierhof
Date: Apr 9, 2008
Betreff: Pater Demidoff

Sehr geehrter Herr Meierhof

Duerfte ich Sie in oben genannter Angelegenheit einmal anrufen ? Waere Ihnen dankbar fuer eine Festnetznummer.

Oder vielleicht moechten Sie lieber mich kontaktieren.

www. michael.ro

Freundliche Gruesse aus Amerika

Michael Meierhofer

Wenn ich das Wort „Festnetznummer“ höre, rollen sich mir die Fußnägel hoch. Ich weiß ja, wie schreckhaft Du bist, wenn das Telefon klingelt, deshalb habe ich heute zurückgeschrieben:

Sehr geehrter Herr Meierhofer,

meine Kuh erschrickt sich immer, wenn das Telefon klingelt. Schicken
Sie mir doch lieber eine E-Mail, wenn Sie Informationen für mich,
meine Kuh und die Welt haben.

Grüezi

Helmut Meierhof

Und prompt kam eine Antwort von GMX-Bukarest 78.96.211.50:

Hallo Herr Meierhof

Eine Info habe ich eher nicht. Ich habe eine Klage von Herr Dr. Giebenrath bekommen und soll 50.000 Euro zahlen. Er meint es handle sich um meinen Blog. Wie soll ich nun dem Pater Demidoff klar machen, dass Ihre Kuh nichts mit mir zu tun hat ? :-))

Haben Sie oder Ihre Kuh eine Idee ?

Freundliche Grüsse aus Bukarest

Michael Meierhofer

Das ist wirklich lustig. Sollten da die beiden Spaßvögel wirklich im Tarnanzug hinter unserem Garten langrobben? Ich habe beschlossen, die Probe auf’s Exempel zu machen:

Schicken Sie mir doch mal die Klageschrift, da fällt mir bestimmt was ein.

Grüezi
Helmut Meierhof

Und, als ob ich’s nicht geahnt hätte, war die lustige Klageschrift gerade nicht greifbar:

Es ist die genau Gleiche wie ich irgendwo auf Ihrer Seite finden konnte. Nur steht halt einfach mein Name drauf. :-))))

Gruss, Michael Meierhofer

Der Anwalt meint ich hätte einfach meinen Namen von Meierhofer auf Meierhof geändert.🙂 Ich müsste ja ziemlich doof sein, wenn ich das so gemacht hätte. Der Anwalt meint aber, dass er ganz sicher ist, dass ich dahinter stecken würde und er hätte auch Beweise.

Um ganz sicher zu gehen habe ich nochmal nach der Klageschrift gefragt:

Die Klageschrift, wo so ein Unfug drinsteht, hätte ich gern mal gesehen.

Zurück kam:

Es ist wirklich ein Unfug. Am Telefon wurde ich von dem Anwalt auch ziemlich bedroht.

Freundliche Grüsse aus Bukarest

Michael Meierhofer

Soll man das nun glauben? Erst schicken die Spaßvögel ihre elektronischen Postkarten an „Q“ anstatt Kuh und nun verklagen sie irgendwelche Leute, weil sie zu blöd sind, meinen Namen richtig zu lesen? So viel Blödheit täte ich keinem Clown abnehmen.

Da meint meine Kuh zu mir: „I wo, den beiden Spaßvögeln blättert bloß grade die Tarnfarbe aus dem Gesicht. Daß es die 50.000 Euro Klage gegen Michael Meierhofer wirklich gibt, glaube ich erst, wenn ich sie sehe. So blöd kann keiner sein. Aber wenn die Klage echt ist, wird mir die Milch vor Lachen sauer.“

 

Elektronische Postkarte vom FDP-Politiker Roland Giebenrath 05.01.2008

Meine Kuh hat eine elektronische Postkarte vom deutschen FDP-Politiker und Rechtsanwalt Dr. Roland Giebenrath bekommen. Du, Helmut, sagt meine Kuh zu mir, hör‘ dir das mal an:

Von: „RA Dr. Roland Giebenrath“
Gesendet: 04.01.08
An: „Q“
Betreff: Demidoff / Giebenrath ./. Schlittenbauer – wegen Unterlassung u.a.
Priorität: Hoch

Betreff: FW: Demidoff / Giebenrath ./. Schlittenbauer – wegen Unterlassung u.a.

Sehr geehrter Herr Schlittenbauer,

ich zeige an, dass Pater Don Demidoff mich neuerlich beauftragt hat, seine
Interessen Ihnen gegenüber zu vertreten. Ordnungsgemäße Bevollmächtigung
wird anwaltlich versichert.

Außerdem vertrete ich in dieser neuen Angelegenheit auch meine eigenen
Interessen gegen Sie.

Namens und im Auftrag meines vorgenannten Mandanten sowie auch in meinem
eigenen Namen fordere ich Sie hiermit auf, sämtliche über meinen Mandanten
wie auch über mich selbst derzeit auf gleich welchen Internet-Seiten
veröffentlichten Inhalte unverzüglich, spätestens aber innerhalb einer Frist
bis zum 05.01.2008 um 12 Uhr zu löschen.

Für den Fall, dass die vorgenannte Frist fruchtlos vertsreichen sollte, wäre
ich schon heute beauftrtagt, umgehend – also ohne jede weitere Ankündigung –
alle erforderlichen Maßnahmen zu veranlassen, um die begründeten Ansprüche
meines Mandanten und meiner Person selbst auf Unterlassung, Widerruf
und/oder Entschädigung vor dem zuständigen Gericht durchzusetzen.

Sollte die vorgenannte Frist fruchtlos verstreichen, wäre ich auch
beauftragt, bei der zuständigen Staatsanwaltschaft Strafanzeige wegen aller
in Betracht kommenden Straftaten gegen Sie zu erheben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Roland Giebenrath, D.E.A.
Rechtsanwalt / Avocat

Kopie:
– Pater Don Demidoff
– Frau Andrea Giebenrath

—————————————————
RA / Avocat Dr. Roland Giebenrath
14 quai Kléber
F-67000 Strasbourg
Tel +33-(0)3-88-xxxx-xx
Fax +33-(0)3-88-xxxx-xx
Philipp-Reis-Str. 9
D-77652 Offenburg
Tel +49-(0)7852-xxxx-xx
Fax +49-(0)7852-xxxx-xx
e-mail: xxxx@ra-dr-giebenrath.biz
URL: http://www.giebenrath.de
——————————————————

Du bist vielleicht lustig, sag ich zu meiner Kuh. Der ist doch nicht ganz echt. Schau, der Dr. Roland Giebenrath ist ein deutscher FDP-Politiker, der schreibt doch nie im Leben so einen Unfug zusammen. In dem Schrieb steht ja nicht mal drin, was er eigentlich will. Und überhaupt, was willst Du eigentlich mit der Postkarte.

Mein Gott, das wäre nun aber wirklich peinlich, meint meine Kuh zu mir. Zuerst habe ich ja gedacht, der Briefträger hat sich da wohl in der Tür geirrt. Aber die elektronische Postkarte kam in meinen Leserbriefkasten. Und da steht auch ganz deutlich Kuh drauf.

Q, meinte ich zu meiner Kuh.

Das mag vielleicht falsch geschrieben sein, sagte meine Kuh, aber vielleicht weiß der Dr. Giebenrath es eben nicht besser. Und Kuh oder sonst irgendein Q, das spielt natürlich keine Rolle.

Nee, sagte ich zu meiner Kuh, Dr. Roland Giebenrath ist nicht nur ein deutscher FDP-Politiker, sondern obendrein ein international erfahrener Rechtsanwalt, der weiß das bestimmt.

Da meinte meine Kuh zu mir, schau mal, der Pater Don Demidoff, für den sich der Dr. Giebenrath in seinem Leserbrief so toll einsetzt, der hat doch auch zwei Namen. Früher war der mal ein Chefredakteur des ersten deutschen Schwulenmagazins „Du“ mit Namen Udo Erlenhardt, steht in der Südddeutschen Zeitung. Und heute nennt er sich Don Demidoff und macht als Pater mit kleinen Kindern in Rumänien Geschäfte, obwohl der überhaupt kein Pater ist. Aber das spielt natürlich keine Rolle, denn so Geheimdienstinformanten und ihre Freunde, die verwechseln öfter mal ein bisschen was. Und nun hat da eben einer Kuh mit Q verwechselt.

Ja, sagte ich zu meiner Kuh, der Dr. Roland Giebenrath, der setzt sich eben so sehr für seine Leute ein, dass er sich da sogar höchstselbst mit ins Boot setzt. Hätte er einfach nur geschrieben, der Ex-Chefredakteur der Schwulenzeitung, der die Schwulen beim Staat verpfiffen hat, möchte jetzt als selbsternannter Pater Don Demidoff mit Kindern Geschäfte machen und fühlt sich dabei von der Öffentlichkeit gestört, dann hätte das doch völlig lächerlich geklungen. und dass bei Robert Schlittenbauer nicht Südeutsche Zeitung auf der Stirn geschrieben steht, wäre wohl selbst deutschen Juristen aufgefallen. Aber wo Dr. Giebenrath damit droht, in seinem eigenen Namen Strafanzeige zu stellen und Schadensersatz geltend zu machen, da sieht der Blödsinn fast schon seriös und richtig ernst gemeint aus.

Nee, sagte meine Kuh. Ich glaube da eher, der Dr. Giebenrath spielt schmutzige Spielchen mit dem kinderlieben Udo Erlenhardt. Wenn Rechtsanwalt Dr. Giebenrath sich professionell für einen Mandanten einsetzt, dann würde der doch sein peinliches Schreiben bestimmt vertraulich halten und nicht als Leserbrief verschicken.

Ja, sagte ich zu meiner Kuh, vielleicht hat der international erfahrene Rechtsanwalt Dr. Roland Geibenrath das ja gar nicht als Leserbrief an Dich verschickt.

Nee, sagte meine Kuh, Rechtsanwalt Dr. Roland Giebenrath will das ganz sicher, dass das jeder weiß. Glaubst Du etwa, der international erfahrene Rechtsanwalt Dr. Giebenrath würde eine vertrauliche Einschüchterung als elektrinische Postkarte verschicken?

Recht hat sie, meine Kuh. Hätte ich da gleich dran gedacht, hätte es die Verzögerung bei der Veröffentlichung des Leserbriefes nicht gegeben. Ich habe dem werten Herrn Rechtsanwalt und FDP-Politiker Dr. Giebenrath auch eine elektronische Postkarte geschickt:

An: Rechtsanwalt Dr. Giebenrath
CC: – Udo Erlenhardt aka Pater Don Demidoff, Andrea Giebenrath, Robert Schlittenbauer

Betreff: Ihr Leserbrief an Meierhof’s Blick von den Alpen

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dr. Giebenrath,

bitte entschuldigen Sie die Verzögerung bei der Veröffentlichung ihres Leserbriefes. Nachdem ich nun jedoch überzeugt davon bin, dass Sie ganz echt sind, habe ich ihre elektronische Postkarte natürlich unverzüglich veröffentlicht.

Mit freundlichen Grüßen

Helmut Meierhof

Meierhof’s Blick von den Alpen

http://meierhof.blogspot.com/
https://meierhof.wordpress.com/
http://meierhof.myfreeblog.us/
http://meierhof.blogsome.com/

Jetzt bin ich mal neugierig, wann von Roland Giebenrath die Bestätigung kommt, dass er so ein dummes Zeug niemals schreiben würde.

 

 
Folgen

Erhalte jeden neuen Beitrag in deinen Posteingang.